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Showdown am Millerntor: St. Pauli und Wolfsburg kämpfen um die Relegation

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Showdown am Millerntor: St. Pauli und Wolfsburg kämpfen um die Relegation
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Showdown um die Relegation: Der FC St. Pauli empfängt am Sonnabend den VfL Wolfsburg am Hamburger Millerntor. Für beide Nordclubs geht es um Platz 16 - und die Möglichkeit, sich über die Relegation doch noch in der Fußball-Bundesliga zu halten. Zudem gilt es, Heidenheim im Hinterkopf zu haben.

Es dürfte nicht sonderlich religiös gemeint gewesen sein, als viele Spieler und Verantwortliche St. Paulis in den vergangenen Wochen wiederholt vom Glauben sprachen. Der Glaube an die eigenen Stärken wurde beschworen - oder vom Glauben geredet, alles in den eigenen Händen zu halten.

Je düsterer allerdings die Aussichten im Kampf um den Klassenerhalt wurden, desto pauschaler wurde auch das"Glaubensbekenntnis". Und so sagte Kapitän Jackson Irvine nach dem bitteren 1:2 seines Teams in Leipzig und dem Absturz auf Platz 18 recht allgemeingültig:"Wir müssen den Kopf oben behalten und weiterhin den Glauben haben.

"Während es bei den Hamburgern in den vergangenen Wochen immer weiter nach unten ging, hat sich der VfL seit der Übernahme von Dieter Hecking als Trainer immerhin um einen Platz verbessert und ist aktuell vor den punktgleichen Kontrahenten Heidenheim und St. Pauli auf dem erhofften Relegationsplatz. ):"Wir hatten schon vor Wochen im Kopf, dass es so kommen kann. Jetzt kommt es so und wir haben uns das erarbeitet. Und jetzt freuen wir uns drauf.

"Die drei Clubs kämpfen am Sonnabend um den"Strohhalm" Relegation. Die Daten verdeutlichen, dass sie zurecht unten stehen - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Die schlechteste Ausgangslage vor dem Showdown am Millerntor und dem Parallelspiel Heidenheims gegen den 1. FSV Mainz 05 haben die Hamburger.

Für die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin ist klar: Sie braucht einen Sieg, um überhaupt eine Chance zu haben. Eine Chance, an den"Wölfen" und dem 1. FC Heidenheim, die im Vergleich die bessere Tordifferenz haben, vorbeizuziehen und sich doch noch auf Relegationsplatz 16 zu schieben. Eine noch nie dagewesene Konstellation Das ist der Teil, den die Hamburger in eigenen Händen halten.

Und der Grund, weshalb Torhüter Nikola Vasilj sagt:"Trotz der Ergebnisse zuletzt können wir es zu unseren Gunsten entscheiden.

" Glaube. Die Variable aber - und dafür braucht es dann aus Sicht des seit neun Partien sieglosen FCSP doch Beistand - ist die Partie auf der Ostalb. Denn der FCH sollte im besten Fall nicht gewinnen - oder nur mit einer mindestens um ein Tor geringeren Differenz als die"Kiezkicker". :"Alle drei Teams haben Druck, alle sitzen im selben Boot.

" Und weiter:"Wir haben nicht das Momentum, das gerade Heidenheim durch die letzten Spiele hat. Die Wolfsburger kommen zu uns ans Millerntor und wissen, dass auch sie gewinnen müssen. Unser großer Vorteil ist, dass wir ein Heimspiel haben.

"Das habe das Team"in einigen Spielen in dieser Saison nutzen können", so Vasilj, der glaubt:"In schwierigen Zeiten können unsere Fans uns einen Push geben. " Dass die Mannschaft ausgerechnet in der Woche vor dem wichtigsten Spiel der vergangenen Jahre auch noch von einem Magen-Darm-Virus heimgesucht wurde, passt ins Bild von St. Paulis Seuchen-Saison. Doch zwei Tage vor dem"wichtigsten Spiel der Saison" gab es Entwarnung bei den Hamburgern. Von den betroffenen Spielern wird einzig David Nemeth nicht zur Verfügung stehen.

Bei Eric Smith ist eine Rückkehr noch fraglich. Hauke Wahl, Louis Oppie und Adam Dzwigala haben sich dagegen erholt.

Zudem kehren Ricky-Jade Jones und Karol Mets nach Verletzungspausen zurück.nicht zur Verfügung, wie Coach Hecking am Donnerstag bekanntgab. Auch für den angeschlagenen Jonas Wind käme die Begegnung wahrscheinlich zu früh. Dennoch habe er"das Gefühl, dass meine Mannschaft zum richtigen Zeitpunkt da ist. Alle wollen das Spiel spielen, wollen losgelassen werden", so Hecking.

Zuversichtlich stimme ihn zudem, dass das Team seit seiner Übernahme"bis auf eine Hälfte in Leverkusen stabil gespielt" habe. Partie in Heidenheim spielt für Hecking keine Rolle Den 61-Jährigen interessierte das am Donnerstag wenig:"Es gilt, bei uns zu bleiben und unseren Plan ins Spiel reinzubringen und dann zu gucken, ob es reicht, St. Pauli zu schlagen.

" Eine Mannschaft mit"Tugenden, die einem richtig wehtun kann". Zu Prognosen wollte sich Hecking bewusst nicht hinreißen lassen. Nur so viel: Das Parallelspiel in Heidenheim spiele für ihn keine Rolle.

"Irgendeiner im Stadion wird das Ergebnis schon herausfinden", sagte Hecking. "Aber wir fahren da hin und wollen das Spiel gewinnen. Alles andere hat uns nicht zu interessieren.

"Trotz seiner Zuversicht wolle er aber auch"nicht locker wirken, ich bin auch angespannt. Mich treiben Dinge um, ob ich es schaffe, den richtigen Ton zu finden und auch den Druck mal rauszunehmen.

" Schließlich sei es"ein K.o. -Spiel und da kann so viel passieren, was wir jetzt nicht vorhersehen können". Oder wie St. Paulis Keeper Vasilj sagt:"Wer es am Ende am meisten verdient hat, wird der letzte Spieltag zeigen.

" Glauben werden sie alle - Beistand brauchen sie auch. Pokal-Finale jetzt live: VfL Wolfsburg gegen Bayern MünchenDie Wolfsburgerinnen gehen heute als klare Außenseiterinnen in das Endspiel gegen die Cupverteidigerinnen. Aber die Statistik spricht für den VfL. Die drei Clubs kämpfen am Sonnabend um den"Strohhalm" Relegation.

Die Daten verdeutlichen, dass sie zurecht unten stehen - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Mit Ach und Krach hat Werder Bremen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga verhindert. Erste Weichen für einen Umbruch sind gestellt.

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