Der überragende Südmetall Schedl-KTM-Pilot Philipp Öttl (22) sicherte sich bei seinem 91. GP-Einsatz den ersten Sieg. Er ist jetzt WM-Fünfter, Marco Bezzecchi (KTM) ist WM-Leader.
Der Circuito de Jerez und der 6. Mai 2018 wird Phillip Öttl immer in Erinnerung bleiben.
Dass der Junior ausgesprochen talentiert ist, hat der Bayer schon in den Nachwuchsserien bewiesen und auch von Anfang an in der Moto3-WM. Peter Öttl war 1989 auf den Weg zum Titelgewinn in der 80-ccm-Weltmeisterschaft. Aber er stürzte beim Finale in Brünn zwei Kurven vor Schluss – so wurde Manuel Herreros auf Bultaco Weltmeister.
«Ich habe einen guten Start gehabt, aber in der ersten Runde gab es leider gleich eine Feindberührung, ich habe mich aber gleich wieder gut zurückgekämpft», berichtete Philipp. «Dann habe ich das Rennen angeführt und versucht, das Tempo zu forcieren und anzugreifen. Ich habe die Gruppe dadurch ein bisschen auseinandergezogen, das war mein Plan. Ich habe mein Ding gemacht. Und sobald mich jemand überholt hat, habe ich ihn sofort zurücküberholt.
Papa Peter erlebte mit gewaltiger Intensivität, was das Wort Vaterstolz bedeutet. «Das ist das Schönste für mich, einmal neben dem Junior auf dem Siegerpodest stehen zu dürfen», schilderte er, während er alle Szenen fotografierte und in der Champagner-getränkten Teamuniform durch die Gegend spazierte.
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