Der Silberpreis schwankt jüngst zwischen 60 und 62 US-Dollar und gerät wiederholt unter Verkaufsdruck. Der starke US-Dollar und steigende US-Staatsanleiterenditen belasten das Edelmetal zusätzlich. Sollte der US-Dollar-Index die Marke von 102 Punkten nachhaltig überwinden, droht ein deutlicher Preissturz bis auf 50 oder sogar 45 US-Dollar. Auch die technische Schwäche unterhalb der 200-Tage-Linie erhöht das Abverkaufsrisiko.
Hinter Silber liegen dramatische Handelstage. Immer wieder geriet der äußerst wichtige Preisbereich von 60 US-Dollar unter Druck. Und auch die neue Handelswoche lässt für den Silberpreis nicht viel Gutes erwarten.
Starker Dollar und steigende Renditen belasten SilberSilber war in den letzten Handelstagen keine Ruhe vergönnt. Erholungsversuche verpufften im Preisbereich von 62 US-Dollar. Immer wieder wurde das Edelmetall auf die Marke von 60 US-Dollar zurückgeworfen. Kurzzeitig rutschte der Silberpreis unter diesen wichtigen Preisbereich.
Die Tür zum Abverkauf stand einen Spalt breit offen. Dabei ist Silber nicht das einzige Edelmetall, dem ein finaler Preissturz droht. Als am Freitag die US-Arbeitsmarktzahlen deutlich schwächer veröffentlicht wurden als erwartet, sanken die Renditen der US-Staatsanleihen und Silber konnte einmal durchatmen. Diese Erholung nahm jedoch ein abruptes Ende, als sich dieDas exponierte Renditeniveau der US-Staatsanleihen treibt wiederum den US-Dollar an.
Die Situation im US-Dollar-Index ist besonders explosiv und könnte kurzfristig zu einer erheblichen Belastung fürAktuell notiert der US-Dollar-Index im Bereich von 102 Punkten. Bereits im Juni und Juli dieses Jahres stand dieser Bereich im Fokus. Gleichzeitig notierte der Silberpreis währenddessen zwischen 60 US-Dollar und 54 US-Dollar. Damals scheiterte der US-Dollar-Index jedoch an den 102 Punkten.
Sollte es dem US-Dollar-Index nunmehr gelingen, diese Hürde zu überwinden, könnte das eine kräftige Rutschpartie bei Silber auslösen. Silberpreis-Prognose: Abverkauf bis 50 US-Dollar bzw. 45 US-Dollar möglich Ähnlich wie bei Gold muss auch in Bezug auf Silber auf die technische Schwäche des Edelmetalls hingewiesen werden, die eine finale Marktbereinigung fast unausweichlich macht. Der Silberpreis notiert bereits seit geraumer Zeit unterhalb seiner 200-Tage-Linie. Auf der Oberseite ist das Edelmetall limitiert.
Spätestens im Preisbereich von 70 US-Dollar ging Silber zuletzt die Luft aus. Immer wieder rückte stattdessen die wichtige Unterstützung von 60 US-Dollar in den Fokus. Ein Rücksetzer unter die 60 US-Dollar würde ein Verkaufssignal in Richtung 54 US-Dollar auslösen. Und sollten auch die 54 US-Dollar unterschritten werden, ist größte Vorsicht geboten.
Ein Rücksetzer unter die Marke von 54 US-Dollar könnte eine Ausdehnung der Abwärtsbewegung auf 50 US-Dollar oder 45 US-Dollar provozieren. Kurzfristig könnte es bei Silber zu einem heftigen Preisbeben kommen. Dabei müssen auch Rücksetzer unter die Marke von 50 US-Dollar einkalkuliert werden. Gerade antizyklisch agierende Investoren sollten sich eine solche Gelegenheit, so sie denn kommt, genau ansehen.
Doch solange Silber oberhalb von 54 US-Dollar notiert, ist sogar die unmittelbare Trendwende und Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung in Richtung 80 US-Dollar als mögliches Szenario im Rennen. Auf lange Sicht sprechen die fundamentalen Rahmenbedingungen ohnehin für eine Fortsetzung der Silberpreisrallye. Vor allem das langjährige strukturelle Defizit ist hier als Preistreiber zu benennen.
Zudem ist eine weitere Belebung der industriellen Nachfrage zu erwarten. Silber findet aufgrund seiner chemischen und physikalischen Eigenschaften in zahlreichen Zukunftstechnologien Anwendung. Sie wollen keine Chancen verpassen und bei den aktuellen Edelmetall- und Rohstofftrends auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt unserenHIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.
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