Wenn du gerne Filme guckst und Serien streamst, wird das jetzt noch teurer. Disney+ geht gegen Account-Sharing vor. So wie Netflix dem Schnorren ein Ende gesetzt hat, wird es auch bei Disney bald Geschichte sein. Heißt: Du kannst dir nicht mehr den Account mit Familie und Freunden teilen.
Um Geld zu sparen, teilen sich einige Fußballfans das Streaming-Konto. Das wollen die Anbieter nun unterbinden. Den Kunden droht eine „zusätzliche Abogebühr“. Unterföhring – Fußballfans sind Kummer gewohnt.
Nicht nur, weil das favorisierte Team schließlich nicht immer gewinnen kann. Wer seine Lieblingsspieler auf dem Bildschirm verfolgen will, braucht dafür mittlerweile nämlich gleich mehrere Abonnements bei Anbietern wieEinige Fußballanhänger greifen daher zu einem simplen Trick: Sie teilen sich einfach Kosten und Abo, auch wenn das in den allermeisten Tarifen nicht gestattet ist – und auch immer schwieriger wird. Laut einem Bericht derAccount-Sharing: Sky schreibt laut Bericht Kunden an und droht mit „zusätzlicher Abogebühr“ Bereits seit einiger Zeit schreibe man diejenigen Kunden an, bei denen der Sky-Zugang außerhalb des Haushalts genutzt wird, zitiert die Zeitung das Unternehmen aus Unterföhring bei München. Die Kunden würden gebeten, die Geräteliste zu kontrollieren und alle nicht im Haushalt genutzten Geräte zu entfernen. Sonst sei „die AGB-konforme Nutzung ihres Sky-Abonnements“ nicht mehr gewährleistet, heißt es auf Seiten von Sky. Wer Fußball streamt und sich den Account mit mehreren Leuten teilt, hat künftig schlechte Karten. Die Anbieter gehen jetzt stärker gegen das sogenannte Account-Sharing vor. © MIS/IMAGOder Hinweis, dass die Nutzung auf den im Vertrag angegebenen Haushalt beschränkt ist, „soweit nicht anderweitig vereinbart oder gesetzlich gestattet“. Das gilt laut AGB auch, wenn die Kunden das Programm mit einer TV-App auf weiteren TV-Empfangsgeräten sehen dürfen. Wer dagegen verstößt, den erwarten wohl teure Konsequenzen. Würde das Abo nicht konform genutzt, behalte sich das Unternehmen vor, die „weitere Nutzung von der Zahlung einer zusätzlichen Abogebühr in Höhe von 15 Euro pro Monat abhängig zu machen“, zitiert die Bild eine Sky-Sprecherin. Kunden soll laut ihrer Aussage aber genügend Zeit haben, die Gerätenutzung an die AGB anzupassen.. Dieser erlaubt seinen Neukunden nun auch im teuersten Abo nicht mehr, Streams parallel auf zwei Geräten abzuspielen. Öffentlich angekündigt hatte DAZN das offenbar nicht, die Fußballfans waren sauer. Wie heise.de damals schrieb, waren die zwei gleichzeitig möglichen Streams zuvor ein Alleinstellungsmerkmal im Jahresabo des Tarifs DAZN Unlimited.auf der DAZN-Page heißt es unter Punkt 9.3: „Du bist berechtigt, über den DAZN-Service auf höchstens einem Gerät gleichzeitig Inhalte zu streamen.“ Abhängig vom Mitgliedschaftsmodell könne die zulässige Anzahl höher sein. „Dann bist du berechtigt, Inhalte auf so vielen Geräten zu streamen, wie dir während des Anmeldevorgangs oder auf andere Weise vor Abschluss der Mitgliedschaft mitgeteilt wurde, aber nicht über die so vereinbarte Anzahl hinaus“, stellt DAZN klar. Heißt: Wer mal ausgemacht hatte, dass er mehrere Streams gleichzeitig abspielen darf, ist auch jetzt noch dazu berechtigt. Nur Neukunden schauen in die Röhre. Sollte die Regelung aber künftig auch auf Bestandskunden ausgeweitet werden, könnte das zu vielen Kündigungen bei DAZN führen.bittet Sammel-Accounts seit dem Jahr 2023 zur Kasse, bei denen eine Nutzung entgegen der AGBs vermutet wurde. Die Kunden wurden von allen Geräten abgemeldet und mussten ihr Passwort zurücksetzen. Wie die Anbieter das Account-Teilen verhindern wollen, ist unklar. Wer aufs Streamen nicht verzichten will, und auf der Suche nach erlaubten Wegen ist, möglichst viel für sein Geld zu bekommen,
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