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Slow Juicer im Test: Fünf Modelle im Vergleich - Wer entsaftet am besten?

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Slow Juicer im Test: Fünf Modelle im Vergleich - Wer entsaftet am besten?
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Fünf Slow Juicer von günstig bis teuer im Test: Saftausbeute, Verarbeitung von Ingwer und Karotten, Reinigung. Testsieger sind Kenwood und Ninja.

Welcher Slow Juicer holt am meisten Saft aus der Orange, kommt mit Ingwer und ganzen Karotten klar und lässt sich danach entspannt reinigen? Fünf Geräte im direkten Vergleich.

Ein eigener Saft am Morgen, ohne lange Schneidearbeit und ohne hohe Drehzahl: Slow Juicer pressen Obst und Gemüse langsam aus. Das schont Vitamine, mindert Schaum und liefert eine deutlich höhere Saftausbeute als ein klassischer Zentrifugal-Entsafter. Die Auswahl auf dem Markt ist groß, die Preisspanne reicht von rund 32 bis weit über 200 Euro. Wir haben fünf aktuelle Modelle aus unterschiedlichen Preisklassen in der Küche aufgebaut und unter denselben Bedingungen getestet: Wie viel Saft holen die Geräte aus geschälten Orangen?

Wie gut verarbeiten sie hartes Gemüse wie Karotten und Ingwer? Und wie aufwendig fällt die Reinigung danach aus? Im Test vertreten sind ein sehr günstiger Entsafter von Divaro, ein günstiger Slow Juicer von Fretta, zwei Mittelklasse-Modelle von Amzchef und Ninja, sowie der Kenwood PureJuice Pro. Alle Ergebnisse, Stärken und Schwächen finden Sie in den Tests weiter unten.

Unsere Tester haben die Geräte systematisch geprüft. Zunächst wurde die Saftausbeute gemessen: Dazu wurden jeweils 500 Gramm geschälte Orangen entsaftet und der gewonnene Saft gewogen. Der Divaro lieferte hier mit 280 Millilitern die geringste Menge, während der Kenwood mit 340 Millilitern die Spitze bildete. Auch bei Karotten zeigte sich ein ähnliches Bild: Der Kenwood extrahierte aus 300 Gramm Karotten 220 Milliliter Saft, der Divaro nur 180 Milliliter.

Bei Ingwer, der oft für Shots verwendet wird, schnitten alle Modelle gut ab, allerdings musste der Ingwer bei günstigen Modellen kleiner geschnitten werden. Die Verarbeitung ganzer Karotten gelang nur dem Kenwood und dem Ninja problemlos, da sie über eine breite Einfüllöffnung verfügen. Die anderen Modelle erforderten ein Vorschneiden der Karotten in Stücke. Die Reinigung ist ein entscheidender Faktor.

Slow Juicer bestehen aus vielen Einzelteilen, die von Hand oder in der Spülmaschine gereinigt werden müssen. Der Kenwood überzeugte hier mit einer besonders durchdachten Konstruktion: Alle Teile lassen sich leicht zerlegen und sind spülmaschinengeeignet. Auch der Ninja punktete mit einer einfachen Reinigung, da die Siebe kaum verstopften. Der Divaro hingegen hatte enge Spalten, in denen sich Fruchtfleisch festsetzte, sodass eine Bürste notwendig war.

Der Fretta und der Amzchef lagen im Mittelfeld. Im Gesamturteil erreichten der Kenwood PureJuice Pro und der Ninja Kaltpresse-Entsafter jeweils vier von fünf Sternen. Sie bieten eine hohe Saftausbeute, gute Verarbeitung und eine akzeptable Reinigung. Der Kenwood ist etwas teurer, dafür leichter zu reinigen.

Der Ninja ist günstiger und liefert ähnliche Ergebnisse. Der Divaro erhielt drei Sterne: Er ist preiswert, aber die Verarbeitung und die Saftausbeute sind schwächer. Der Amzchef und der Fretta bekamen ebenfalls drei Sterne: Sie sind durchschnittlich, aber preislich attraktiv. Für regelmäßige Nutzer empfehlen wir den Kenwood oder Ninja.

Wer nur gelegentlich Saft presst, kann mit dem Divaro oder Fretta Geld sparen. Fazit: Die Wahl des richtigen Slow Juicers hängt von den persönlichen Prioritäten ab: Saftausbeute, Reinigungskomfort und Budget

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