Seit Beginn des Jahres verfolgt Daimler einen neuen Sparkurs. Der Autohersteller kündigt nun den Abbau von 1.100 Stellen an.
Ola Källenius, Vorsitzender der Daimler AG, bei der Mercedes-Benz-Pressekonferenz auf der Internationalen Automobil-Ausstellung am 10. September 2019-Chef Ola Källenius will mit seinem Sparprogramm bei den Führungskräften des Autobauers ansetzen.
Laut Betriebsrat sollen weltweit 1.100 Stellen auf den verschiedenen Management-Ebenen abgebaut werden. Etwa jeder zehnte leitende Angestellte sei davon betroffen.das angekündigte Sparprogramm umsetzen. Laut Brecht habe Källenius Anfang der Woche in einer internen Führungskräfteveranstaltung erstmals eine konkrete Zahl zu seinen Sparplänen genannt. Um Personalkosten zu reduzieren, habe die Unternehmensleitung zudem vorgeschlagen, mögliche Tariferhöhungen aus der im Frühjahr 2020 anstehenden Tarifrunde nicht zu übernehmen."Dies haben wir kategorisch abgelehnt", sagte Brecht der. Diese Forderung löse"zu Recht Emotionen und hohes Unverständnis aus". Er sehe zwar die"schlechte Finanzsituation" sowie die Notwendigkeit von umsichtigen Maßnahmen –"unverhältnismäßige Forderungen" aber nützten niemandem. Ein Daimler-Sprecher teilte auf Anfrage mit, man äußere sich nicht zu Spekulationen. Der Konzern arbeitet demnach aber"an der Analyse der Kosten, der Prozesse und der Geschäftspotenziale". Jedes Geschäftsfeld sei davon betroffen, auch spartenübergreifende Bereiche. Die Analysen dauerten noch an. Der Konzern befinde sich in einem"konstruktiven Dialog" mit den Arbeitnehmervertretern.Grund sei das wirtschaftliche und politische Umfeld, welches die Automobilbranche weltweit vor große Herausforderungen stelle. Details zur strategischen Ausrichtung will Daimler kommende Woche auf den Capital Market Days in London und New York vorstellen.
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