– Spuk im Kürbisfeld“: Genau der Film, den man jetzt braucht data-manual=title

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Shaun das Schaf ist wieder im Kino unterwegs. „Spuk im Kürbisfeld“ ist genau der Animationsfilm, den man jetzt zur Ermunterung braucht. data-manual=googleTeaserText

Der Animationsfilm „Spuk im Kürbisfeld" zeigt Shaun das Schaf als Wissenschaftler, dessen selbst gebrauter Superdünger Kürbisse in Monster und den Farmer in ein Bigfoot-ähnliches Wesen verwandelt.

Der Film der Aardman Studios verbindet kindgerechten Humor mit erwachsenentauglichen Anspielungen, etwa auf Hitchcocks „Psycho".

„Spuk im Kürbisfeld" unter der Regie von Steve Cox und Matthew Walker läuft ab 1. Oktober 2026 in deutschen Kinos. Shaun das Schaf ist wieder im Kino unterwegs, diesmal an Halloween.

„Spuk im Kürbisfeld“ ist genau der Animationsfilm, den man jetzt zur Ermunterung braucht. Ach, wie herrlich wäre es, könnte man Nick Park, den Schöpfer des Schafes Shaun und allerhand anderen Ton-Getiers, auf die Welt loslassen; er würde jeden Schrecken aus ihr herauskneten, und es bliebe uns nichts anderes übrig, als den ganzen Tag zu schmunzeln und zu kichern.

Was Shaun in seinem dritten Kinofilm „Spuk im Kürbisfeld“ anstellt, wäre mit Menschen ziemlich furchterregend: Weil der Farmer kurz vor Halloween das Kürbisfeld versehentlich plattmacht, braut Shaun einen Superdünger, von dem er selbst nicht recht weiß, was er kann . Die Kürbisse verwandeln sich in Monster, der Farmer in ein wandelndes Fellknäuel, weswegen ihn dann ein wütender Dorfmob jagt.

Nur ist eben ein wütender Dorfmob, der in den Aardman-Studios in Bristol liebevoll geknetet und gebastelt wurde, nicht zum Fürchten, sondern zum Niederknien. Aber zurück zum Anfang von „Spuk im Kürbisfeld“. Die Schafe von Mossy Bottom führen bekanntlich ein Eigenleben, von dem der Farmer rein gar nichts mitbekommt. Für Halloween, was im Stall gebührend gefeiert werden soll, züchtet Shaun hinter einer Pappmauer Kürbisse.

Der Farmer ist ein Tölpel, und die Kürbisse sind bald nur noch Matsch. Shauns wolliger kleiner Cousin Timmy ist tief enttäuscht. Also versucht sich Shaun an der Wissenschaft. In einer faszinierend kompliziert aufgebauten Reaktionsapparatur stellt er eine Flüssigkeit her.

Die Kürbisse sprießen. Den Rest füllt er in eine leere Flasche, in der vorher Haarwuchsmittel war. Dass der Farmer sich in die Tierärztin verknallt hat und sich für eine Halloween-Party gerne wieder ein paar Haare auf den Kopf zaubern möchte, kann ja selbst das klügste Schaf nicht ahnen. Ein Besuch in den Aardman-Studios in Bristol, wo sie für neun Sekunden Animationsfilm schon mal eine ganze Woche brauchen.

Mehr Entschleunigung geht nicht – und am Ende entsteht immer etwas Zauberhaftes. Das Zeug wirkt Wunder, aber nicht die erhofften. Bald jagen Shaun und seine Stallmitbewohner durch den Ort, um den Farmer wieder einzufangen, der inzwischen aussieht wie Bigfoot. Selbstverständlich folgt dabei Panne auf Panne.

Das ist unendlich niedlich, aber durchaus erwachsenentauglich. In einer Szene verstecken sich die Schafe vor dem haarigen Ding in der Dusche, da wissen sie noch nicht, wer unter der Mähne steckt, und eines der Schafe erzeugt mit Zahnseide das schrille Quietschen, das sich Bernard Herrmann für Hitchcocks „Psycho“ ausgedacht hat – da werden die meisten Kinder kaum verstehen, warum ihre Eltern kichern. Macht aber nichts.

Regie führen bei „Spuk im Kürbisfeld“ Steve Cox und Matthew Walker, obwohl man sich Regieführen in diesem Fall fast automatisch so anarchisch vorstellt wie die Farm von Mossy Bottom, wo irgendwer glaubt, er sei der Chef, und die anderen machen einfach, was sie wollen. Nur das Ergebnis zählt.

Trickfilm ist Kino in Vollendung, denn nirgendwo ist es allen anderen Kunstformen so fern; und die schönsten, charmantesten und überraschendsten Trickfilme kommen von Aardman, von „Wallace & Gromit – Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“ überangezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt.

Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter Letztlich sind Shauns Apparaturen, bei denen drei Glaskübel zum Sturz gebracht werden, damit sich an der entscheidenden Stelle ein einziger Tropfen löst, ein Spiegel des gesamten Knetmännchen-Universums. Aardman funktioniert ja ganz genauso. Man denkt dann an den ersten Aardman-Oscar, den Erfindungsreichtum in „Wallace & Gromit“, oder an den Wecker von Doc Brown in „Zurück in die Zukunft“. Aber die Idee hat schon ein Zeichner namens Rube Goldberg bei Leonardo da Vinci geklaut.

Goldberg erfand und zeichnete solche riesigen Apparaturen, die letztlich ganz kleine Dinge erledigen, im Ersten Weltkrieg. Warum er das getan hat? Vielleicht hat er sich umgesehen und dachte, dass alles um ihn herum doch sowieso ganz genauso ist: kompliziert, anstrengend, aber leider sinnfrei. So eine Rube-Goldberg-Maschine ist dabei wenigstens witzig und kreativ.

Und so viel Sinn wie ein Krieg ergibt die Hingabe an Knet-Viehzeug allemal. , GB 2026 - Regie: Steve Cox und Matthew Walker. Drehbuch: Mark Burton, Giles Pilbrow. Kamera: Charles Copping.

Studiocanal, 81 Minuten. Kinostart: 1. Oktober 2026. In der Weltuntergangskomödie „Digger“ will er mal so richtig schön verrückt sein, und das geht völlig in die Hose. Da kann auch Co-Star Sandra Hüller nichts mehr retten.

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