St. Pauli setzt auf mehr Ballbesitz und Spielkontrolle gegen Gladbach

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St. Pauli setzt auf mehr Ballbesitz und Spielkontrolle gegen Gladbach
FC St. Pauli, Borussia Mönchengladbach, Alexander Rapp

St. Pauli intensiviert Vorbereitung auf Testspiel gegen Gladbach. Trainer Rapp will spieldominanteren Stil und mehr Ballbesitz mit intensiven Läufen und Flanken.

Der FC St. Pauli bereitet sich intensiv auf das Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach vor, das am Samstag um 15:30 Uhr am Millerntor stattfindet. Trainer Alexander Rapp möchte seine Mannschaft spieldominanter ausrichten und mehr Ballbesitz erreichen. Bereits 14.000 Tickets sind für die Partie verkauft.

Rapp fordert spieldominanteren Stil

In dieser Woche lag der Fokus auf intensiven Läufen. Mit 3470 intensiven Läufen liegt St. Pauli auf Platz 16 der Liga. Das sind keine Sprints, sondern dynamische Läufe im Tempo zwischen 20 und 25 km/h, oft im Pressing oder bei Umschaltmomenten. Rapp erklärt, dass die Mannschaft mehr Personal schneller in Ballnähe bringen muss, um spieldominanter aufzutreten.

Erste Fortschritte soll das Testspiel gegen Gladbach zeigen. Rapp betont, dass es gegen einen Bundesligisten eine große Herausforderung ist, aber die Mannschaft daran wachsen kann.

Torabschlüsse und Flanken im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt war die Verbesserung der Torabschlüsse. Von 75 Flanken, dem Liga-Bestwert, führten bisher nur zwei zu Treffern. Rapp sagt, dass die Mannschaft hinter die Kette kommen will und Flanken dabei helfen. Er scherzt, dass entweder Harry Kane geholt werden müsste oder die Abschlüsse geübt werden müssen.

Gladbach ist ein passender Gegner, um dies zu üben, da die Mannschaft maximal gefordert wird. Rapp sieht in dem Gegner eine Mannschaft, die etwas über dem eigenen Niveau liegt, aber in Reichweite ist.

Vorfreude auf volle Ränge und Wiedersehen

Die 14.000 verkauften Tickets für ein Testspiel begeistern Rapp. Er betont, dass die Atmosphäre im Stadion eine ganz andere ist als auf dem Trainingsplatz und dass dies auch für ihn als Trainer besser ist.

Ein neuer Trainer bei Gladbach, der Eugen Polanski ablöste, sorgt für zusätzliche Motivation. Rapp freut sich auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Teamkollegen und jetzigen Gladbach-Trainer, mit dem er von 2003 bis 2005 für Pfullendorf spielte.

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