Katastrophen: Städte werden nach Erdbeben zu Massengräbern
Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich.Die Toten liegen unter Tonnen von Trümmern begraben. Die psychische Last, die auf den Überlebenden liegt, ist unermesslich. Das Beben vom vergangenen Montag hinterlässt tiefe Narben. Mehr als 28.000 Menschen sind offiziell in der Türkei und Syrien als Todesopfer bestätigt worden. Diese Zahl dürfte in den nächsten Tagen und Wochen steigen.
Der Wiederaufbau dürfte Jahre dauern. „Sagt den Leuten, sie sollen lokalen Organisationen und nicht der türkischen Regierung spenden“, sagt ein Mann den dpa-Journalisten am Ort des Geschehens. „Hier mögen wir Erdogan nicht besonders.“ Er meint den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, der mitten im Wahlkampf steht.
Wenige Meter weiter geht die Hündin Roxy an einem Trümmerberg auf die Spur nach möglichen Überlebenden. Die siebenjährige Labrador-Hündin ist Teil eines Teams von Rettern aus Varanasi in Indien. Dank der Hündin seien bisher neun Personen lebend aus den Trümmern geborgen worden, sagt der Hundeführer Pawan Kumar. Sie gibt Laut und damit die Richtung an, in der sie Menschen vermutet.
„Sobald man Stimmen hört, verlangsamt sich der Rettungsprozess ungemein“, sagt der Mediziner Thomas Geiner. „Das ist das Problem.“ Nicht nur in der Stadt Hatay seien so viele verschüttet. Unter den Trümmern in der Türkei und ihn Syrien werden noch Tausende vermutet.500 Meter weiter. Auch hier hämmern Presslufthammer ohrenbetäubend laut durch Betonplatten. Doch dann wird es mucksmäuschenstill. „Bewegt Euch nicht, das ist eine Anweisung.
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