Der Chef von Thyssen-Krupp Steel Europe sieht die Branche vor großen Herausforderungen. Die Stahlunternehmen müssen ihre Prozesse komplett umbauen.
haben die entsprechenden Investitionen bereits beschlossen und zum Teil mit der Umsetzung begonnen. Doch sie brauchen die Unterstützung der Politik, da der klimaneutrale Stahl zunächst auf dem Weltmarkt nicht wettbewerbsfähig sein wird.Osburg sagte, die Unternehmen begrüßten die Bereitschaft der Politik in Brüssel, im Bund und in den Ländern, die Stahlbranche bei der Bewältigung des Transformationsprozesses zu unterstützen.
Dabei steht insbesondere die Bundesregierung im Wort. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat der Stahlbranche zweistellige Milliardenbeträge in Aussicht gestellt. Instrument der Wahl sind Klimaschutzverträge mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Sie sollen die Mehrkosten der Unternehmen im Vergleich zu konventionellen Produktionsmethoden ausgleichen. In diesem Jahr sollen die ersten Verträge geschlossen werden.
Osburg arbeitet seit 2000 bei Thyssen-Krupp, seit 2021 ist der studierte Maschinenbauer Vorsitzender des Vorstands von Thyssen-Krupp Steel Europe. Hans-Jürgen Kerkhoff war 14 Jahre lang Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl und geht nun in den Ruhestand.
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