Statistiker revidieren Zahlen: Jetzt ist auch die Eurozone in die Rezession gerutscht

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Statistiker revidieren Zahlen - Jetzt ist auch die Eurozone in die Rezession gerutscht

Die Wirtschaft der Eurozone ist zum Jahresbeginn überraschend geschrumpft. Laut einer dritten Schätzung der Statistikbehörde Eurostat ist das Bruttoinlandsprodukt in den ersten drei Monaten des Jahres um 0,1 Prozent gesunken. Zuvor waren die Statistiker noch von einem leichten Wachstum von 0,1 Prozent ausgegangen.

Damit schnitt die Konjunktur im ersten Jahresviertel doch schlechter ab als erwartet. Volkswirte hatten mit einer Stagnation gerechnet. Damit ist der Währungsbund, der mittlerweile aus 20 Ländern besteht, nun in eine sogenannte technischen Rezession gerutscht, definiert als zwei Folgequartale mit schrumpfender Wirtschaftsleistung. Im Schlussquartal 2022 sank das Euroraum-BIP um ebenfalls 0,1 Prozent.Auch Deutschland rutschte zuletzt in eine solche Rezession.

mit 1,6 Prozent. Starke Rückgänge wurden hingegen für Irland und Litauen registriert. Das deutsche BIP war zwischen Januar und März indes um 0,3 Prozent gesunken.Bislang ist diese Rezession noch mild. Zu Beginn der Corona-Pandemie verzeichnete Deutschlands Wirtschaft deutlich heftigere Einbußen. Allerdings sind die Aussichten für das weitere Jahr mau.

Höhere Zinsen grenzen das Kreditgeschäft von Banken ein und verteuern für Konzerne die Finanzierung von Investitionen, ebenso wie Kredite für Verbraucher, beispielsweise für den Immobilienkauf. Tendenziell bremsen höhere Zinsen die Konjunktur damit aus. Gleichzeitig sind sie nötig, um der höchsten Inflation seit Jahrzehnten Herr zu werden.

Zwar erwarten Analysten für die nächsten EZB-Sitzungen nur noch kleine Zinsanhebungen. Nichtsdestotrotz schränkt das maue Wachstum der Eurozone den weiteren Spielraum der Zinshüter ein. Allerdings hatten die Zentralbanker wiederholt angedeutet, lieber einen Wirtschaftsabschwung in Kauf zu nehmen und dafür die Teuerung einzudämmen.

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