Es ist ein kleiner Eklat: In der letzten Minute sagen Gäste der Grünen-Fraktionsklausur ihr Kommen ab. Anlass sind Pläne für einen schnelleren Kohleausstieg in Ostdeutschland. Arbeitnehmervertreter des Energieunternehmens Leag finden deutliche Worte.
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Bei den Beschäftigten herrschten Wut und Ärger über Pläne eines auf 2030 vorgezogenen Kohleausstiegs im Osten, sagte Teubner der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Man wolle nicht die Schlagzeile lesen, dass der Konzernbetriebsrat mit den Grünen auf der Klausur über einen vorgezogenen Ausstieg verhandle, daher die Absage. Die Kraftwerksblöcke liefen unter Volllast, erst im vergangenen Jahr seien 1000 neue Mitarbeiter eingestellt worden.
„Gleichzeitig verwundert uns die kurzfristige Absage. Denn selbstverständlich haben wir unseren Gästen den geplanten Beschluss vorab zur Verfügung gestellt. Dass es auch um den Kohleausstieg 2030 gehen würde, wurde transparent vorab kommuniziert“, betonte Dröge. Auch die mediale Berichterstattung im Vorfeld sei angekündigt worden. Das ARD-„Hauptstadtstudio“ und die „Süddeutsche Zeitung“ hatten am Wochenende zuerst über die Beschlussvorlage berichtet.
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