Bei einer Taufe in Johannesburg, Südafrika, sind neun Menschen ums Leben gekommen. Weitere Menschen werden noch vermisst. Eine plötzliche Sturzflut hat die Teilnehmer der Taufe am Ufer des Flusses Juksei überrascht.
In einem Vorort der südafrikanischen Metropole Johannesburg sind mindestens neun Teilnehmer einer Taufzeremonie ertrunken. 33 Täuflinge, die sich am Samstag in Bramley Park am Ufer des Jukskei-Flusses versammelt hatten, seien von einer plötzlichen Sturzflut und starken Strömung überrascht worden, erklärte ein Sprecher der Rettungskräfte am Sonntag. Seither seien die Leichen von neun Täuflingen geborgen worden, weitere acht galten noch als vermisst.
Die Rettungskräfte gingen aber davon aus, dass die Zahl der Toten weiter steigen dürfte. Das Alter der Betroffenen wurde zunächst nicht bekannt. Schon im Juni waren vier Menschen bei einer Taufe in der Provinz Limpopo ertrunken. Südafrikas Behörden raten davon ab, Taufen in Flüssen abzuhalten. Auch der Sprecher der Rettungskräfte appellierte an die Kirchengemeinden, die Gefahren durch Stürme und Überschwemmungen - insbesondere in den jetzigen südafrikanischen Sommermonaten - bei der Planung ihrer Rituale zu berücksichtigen.
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