Bei Halloween-Feiern in Seoul sind mindestens 149 Menschen umgekommen und 150 weitere verletzt worden. Vorausgegangen war eine Massenpanik in Itaewon, einem Ausgehviertel in der südkoreanischen Hauptstadt.
sind nach Behördenangaben mindestens 149 Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unglück am Samstag in der Hauptstadt Seoul wurden 150 weitere Personen verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Zustand vieler Verletzter sei ernst.
Gegen 22.20 Ortszeit mündeten die Feiern in eine der größten Tragödien in der jüngeren Geschichte des Landes: Der Feuerwehr zufolge stürzten in dem Gedränge zahlreiche Menschen in einer schmalen Gasse im Stadtzentrum. Mehrere Menschen hätten Herzstillstände erlitten. Auch mehrere Ausländer seien in Krankenhäuser gebracht worden. Bei zahlreichen Opfern handle es sich um junge Frauen zwischen 20 und 30 Jahren.
Präsident Yoon Suk-yeol leitete in der Nacht zu Sonntag eine Notfallsitzung. Zuvor ordnete er an, weiteres Notfallpersonal in das Areal zu entsenden und Krankenhausbetten vorzubereiten. Seouls Bürgermeister Oh Se-hoon, der derzeit auf Besuch in Europa ist, soll laut Yonhap seine sofortige Rückkehr angekündigt haben.