Schaumfestiger versprechen Halt fürs Haar. Doch manche haben Inhaltsstoffe, die sich auch länger in der Umwelt halten - oder Allergien verursachen können. Das zeigt eine Untersuchung von „Öko-Test“.
Frankfurt/Main - Starker Halt fürs Haar ist erwünscht, problematische Duftstoffe bei Schaumfestigern nicht. Doch genau diese fand die Zeitschrift „Öko-Test“ in mehr als jedem zehnten Produkt.
Vier von insgesamt 33 getesteten Schaumfestigern enthielten den künstlichen Moschusduft Galaxolid. Er reichert sich im Fettgewebe an, steht in Verdacht das Hormonsystem zu beeinflussen - und ist in der Natur schwer abbaubar. In einem Produkt fanden die Tester den Duftstoff Hydroxycitronellal. Er kann Allergien auslösen.
Zwei Schaumfestiger enthielten zudem ein problematisches Antioxidationsmittel: Butylhydroxytoluol, kurz BHT, das eine hormonartige Wirkung haben könnte. Das Resultat: Drei Mal die Note „ungenügend“, vier mal „mangelhaft“.Doch es geht auch anders. Ein Drittel der Schaumfestiger schnitt „sehr gut“ ab. Darunter alle Naturkosmetikprodukte im Test und drei konventionelle Schaumfestiger.
Ihr Vorteil aus Sicht der Öko-Tester: Sie verzichten auf Silikone oder Kunststoffe auf Erdölbasis, die zwar Halt geben, beim Haarewaschen aber ins Abwasser und mit dem Klärschlamm auf die Felder gelangen können - mit ungeklärten Folgen für die Umwelt. Für Halt sorgen bei den Testsiegern stattdessen etwa Pflanzenstärke, das als biologisch abbaubar geltende Polymer Sodium Polyitaconate oder Bier. Gut für empfindliche Nasen: Riechen könne man letzteres in den Stylingprodukten nicht, so „Öko-Test“. dpa
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