In der Tesla-Fabrik in Grünheide gibt es einem Bericht zufolge fast täglich Arbeitsunfälle. Im ersten Jahr soll 247 Mal ein Rettungswagen oder Hubschrauber angefordert worden sein. Es kam demnach auch zu mehreren Umweltvorfällen.
In der Fabrik des US-Autobauers Tesla im brandenburgischen Grünheide ereignen sich laut einem Medienbericht auffallend viele Arbeitsunfälle. Der »Stern« meldet das unter Berufung auf bisher unbekannte Dokumente von Behörden und Rettungsdiensten.
Der Bezirksleiter der IG Metall für Berlin, Brandenburg und Sachsen, Dirk Schulze, sagte dem »Stern«: »Diese Häufigkeit an Arbeitsunfällen ist nicht normal.« Es handele sich vielmehr um ein Mehrfaches dessen, was in anderen Automobilfirmen üblich sei. »Ich habe die größte Sorge, dass irgendwann jemand zu Tode kommt.«
Der Leiter Ökosysteme am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Martin Pusch, sprach von einer grundsätzlich hohen Gefährdung mit Blick auf das Trinkwasser. »Es ist ein hohes Risiko der Beeinträchtigung der Trinkwasserversorgung aufgrund der geringen Rückhaltekapazität des Untergrunds«, sagte Pusch der dpa.
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