Der FC Schalke 04 gewinnt sein zweites Testspiel in der Länderspielpause mit 1:0 gegen Austria Lustenau. Sylla erzielt den entscheidenden Treffer.
Der FC Schalke 04 hat das zweite Testspiel der Länderspielpause mit 1:0 (0:0) gegen Austria Lustenau gewonnen. Im Vorarlberg er Rheintal fiel der einzige Treffer in der 66. Minute durch Moussa Sylla. Es war ein Arbeitssieg, der nicht mit dem 5:2-Erfolg neun Tage zuvor gegen den Viertligisten Oberhausen zu vergleichen war, bei dem Sylla mit einem Viererpack begeisterte.
Ereignisarme erste Halbzeit in Lustenau
Die ersten 45 Minuten boten kaum erwähnenswerte Halbchancen. Schalke startete mit einer Formation, die vorrangig aus Akteuren bestand, die Anspruch auf die erste Elf haben. Gerade in der Offensive konnten sie diese Ansprüche jedoch kaum untermauern.
Gegen einen ebenfalls einfallslosen Gegner entwickelte sich ein ereignisarmes Spiel. Die Defensive stand zwar sicher, doch nach vorne fehlten Ideen und Durchschlagskraft.
Sechs feurige Minuten bringen die Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel kam mehr Schwung in die Partie. Zunächst scheiterte Sylla frei vor dem Tor am Torhüter (60.). Kurz darauf köpfte Bachmann nach einer Flanke von Gosens auf (65.).
Dann fiel das 1:0: Eine Ecke von Gosens verlängerte Schallenberg auf den zweiten Pfosten, wo Sylla mit dem ersten Kontakt vollstreckte (66.). Es war der fünfte Treffer des Stürmers in dieser Länderspielpause.
Innerhalb von sechs Minuten fielen die entscheidenden Aktionen, die für den zweiten Testsieg reichten. Danach behielt Schalke die klare Kontrolle, ohne weitere Top-Chancen herauszuspielen.
Lichtblicke und defensive Stabilität
Neben dem Torschützen Sylla war die Abwehr ein Lichtblick. Gegen den Tabellenneunten der österreichischen Bundesliga (12 Teams) stand die Defensive solide. Rechtsverteidiger Gantenbein wirkte in dem statischen Spiel zumindest in einigen Szenen spritzig – nach seiner längeren Verletzung ein gutes Signal.
Die Startaufstellung bot einigen Akteuren die Gelegenheit, sich zu zeigen. Karius stand im Tor. In der Abwehr begannen Gantenbein, Kurucay und V. Becker. Im Mittelfeld agierten Ebimbe, Vozar, Schallenberg und Gosens. Karaman spielte offensiv, während Lasme und Sylla den Sturm bildeten.
In der zweiten Halbzeit wechselte Trainer Karel Geraerts mehrfach: Bachmann kam für Lasme (46.), Noode für Gosens (82.), Ndiaye für Sylla (82.). In der Schlussphase ersetzten Porath, Khadr, Gashi und Gulasi die Akteure Gantenbein, Ebimbe, Vozar und Karaman (alle 85.).
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Sieg gegen Lustenau zwar nicht für ähnliche Schlagzeilen wie das Oberhausen-Spiel sorgte, Sylla aber erneut im Mittelpunkt stand. Der Malier untermauerte mit seinem fünften Treffer in der Länderspielpause seine Treffsicherheit und bleibt eine wichtige Option für die kommenden Aufgaben.
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