Nach elf Moto2-GP-Siegen kam Tom Lüthi mit hohen Erwartungen in die MotoGP-WM. Jetzt muss er – notgedrungen – mit einer Rückkehr liebäugeln.
Tom Lüthi kam als Moto2-Vizeweltmeister von 2016 und 2017 in die MotoGP-WM. Als Teamkollege von Weltmeister Franco Morbidelli erfüllte sich der populäre Schweizer spät seinen Traum in der Königsklasse.Seit dem Sonntag in Jerez erlebte der Honda-Pilot aus dem Marc VDS-Team kaum einen Tag ohne Sturz, bei den letzten vier Rennen ist der Routinier dreimal durch Sturz ausgeschieden, in der Tabelle steht er punktelos da.
Tom, die 2017-Honda ist nicht das schlagkräftigste Paket für einen MotoGP-Rookie. Aber du musst auch deinen Fahrstil an die Ansprüche der 1000-ccm-Vierzylinder-Maschine besser anpassen?Der Sprung von der Moto2 auf die MotoGP-Maschine ist bei mir noch nicht abgeschlossen, weder von der Linienwahl noch vom Fahrstil her.
Nein, das war zeitlich von meinem ersten Test bei Marc VDS im Januar 2018 zu weit weg. Ich habe das nicht vergleichen und nicht davon profitieren können.Nein, ich habe sie mir nicht leichter vorgestellt. Ich habe gewusst, dass es eine schwierige Challenge wird. ?Es kam dann alles miteinander. Es ist sehr schwierig gewesen.
Aber was cool ist: Die Crew funktioniert, mein Crew-Chief Gilles Bigot funktioniert in der Box, obwohl er ganz viele andere Sachen erledigen muss. Ich hoffe, dass er sich bald wieder ganz auf die Arbeit in der Box konzentrieren kann. Ja, was die Zukunft betrifft, das muss ich meinem Manager Daniel Epp übergeben und verdrängen. Ich muss mich auf meinen Job als Fahrer konzentrieren.
In der Schweiz gibt es das CGBM-Moto2-Team von Fred Corminboeuf, das bis Ende 2017 dank Olivier Métraux erstklassig finanziert war. Aber dieses Team schuldet dir rund 300.000 Franken. Du müsstest also in ein ausländischen Moto2-Team gehen? ?
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