Auf dem Nürburgring lief es für den IDM Superbike-Piloten vom Team Suzuki Mayer wenig geschmeidig. Zwei Stürze und ein sechster und ein zehnter Platz sind nicht ganz das, was er sich vorgestellt hatte.
Auf dem Nürburgring lief es für den IDM Superbike-Piloten vom Team Suzuki Mayer wenig geschmeidig. Zwei Stürze und ein sechster und ein zehnter Platz sind nicht ganz das, was er sich vorgestellt hatte.
Das Team Suzuki Mayer aus Passau und der Sachse Toni Finsterbusch arbeiten bereits das zweite Jahr in der IDM zusammen. Doch ein gemeinsamer Ausflug auf den Nürburgring stand am vergangenen Wochenende das erste Mal an. Die Zweiräder waren im Rahmenprogramm des deutschen Truck-Grand-Prix angetreten und über 100.000 Zuschauer säumten über das Wochenende die Strecke. Die Wochen nach dem letzten IDM-Event im belgischen Zolder hatte Finsterbusch genutzt, um seinen nach Oschersleben lädierten linken Fuß plus Knöchel wieder auf Vordermann zu bringen. «Er ist noch nicht hundertprozentig wie vorher, aber unterm Fahren stört mich nichts», erklärte der Suzuki-Pilot. Auch ein Besuch auf dem Sachsenring-GP gönnte sich Finsterbusch, der selbst einige Jahre als WM-Pilot unterwegs war. Für den Einsatz auf dem Nürburgring musste Finsterbusch ganz tief in der Erinnerungskiste graben. Denn sein letzter Besuch in der Eifel ist acht Jahre her und damals mit gerademal mit 125 ccm statt wie dieses Mal mit der GSX-R1000. «Im Freien Training bin ich viel gefahren», schildert er, «ich wusste ja noch so einigermaßen, wo es lang geht. Platz 9 war natürlich noch ausbaufähig. Im Nassen lief es im ersten Zeittraining mit Platz 2 gut. Für das zweite hatten wir dann noch einiges verändert. Unter anderem die Fahrwerkseinstellung und die Übersetzung. Sowas sollte natürlich auf Anhieb klappen, denn 30 Minuten lassen keine Zeit, um noch viel rumzuprobieren.» Die Änderungen taten ihre Wirkung und Finsterbusch schraubte seine Zeiten herunter. Doch mit der Ernte in Form eines guten Startplatzes wurde es nichts. In seiner schnellsten Runde klappte dem Sachsen das Vorderrad ein und er landete im Kies. Startplatz 11 die magere Ausbeute. Das machte Finsterbusch aber gleich auf den ersten Metern des ersten Rennens mit einem seiner schon berühmten Blitzstarts wieder wett. «Darauf hatten wir gehofft», verriet auch Teamchef Thomas Mayer. «Und Überholen ist auf dem Nürburgring jetzt auch nicht so schwer.» Finsterbusch kämpfte tapfer mit im Gerangel um den dritten Podestplatz. «Am Ende ist mir der Hinterreifen ein wenig eingebrochen», schilderte Finsterbusch nach dem sechsten Platz. «Daher waren die letzten fünf Runden schwierig. Aber der Plan war auch, dass Vertrauen ins Vorderrad wieder aufzubauen, das hat geklappt.» Dafür klappte es dann im zweiten Rennen mit der Startkurve nicht so wirklich. Denn beim Blick auf den Live-Stream sah man im allgemeinen Getümmel plötzlich Finsterbusch und sein Motorrad auf dem Asphalt liegen. Auch ein weiterer Kollege lag daneben. «Es war nach dem Start einfach kein Platz da und er hatte nicht viele Möglichkeiten», erklärte sein Teamchef. «Entweder wäre er einem anderen Fahrer hintendrauf gekracht oder er wäre selbst geflogen.» Da lag er dann aber auch schon.» Doch Finsterbusch sprang beherzt auf und setzte sich nach einem kurzen Check, viel kaputt war nicht, wieder auf seine Suzuki und hetzte der Superbike-Meute hinterher. Platz 10 war am Ende der Lohn für sein Durchhaltevermögen.Exklusiv auf SPEEDWEEK.com: Dr. Helmut Marko, Motorsport-Chef von Red Bull, analysiert den jüngsten Grand Prix. Diesmal: Max Verstappens Macht-Demonstration beim Saisonstart in Bahrain.
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