Die Tour de France 2026 ist das wichtigste Radrennen der Welt und geht in ihre 113. Auflage. Die dreiwöchige Rundfahrt führt die Fahrer von Barcelona nach Paris und umfasst 21 Etappen. Die wichtigsten Favoriten für den Tour-Sieg sind Pogačar, Vingegaard und Evenepoel.
Die Tour de France 2026 stellt den Höhepunkt im Radsport -Kalender dar. Die dreiwöchige Rundfahrt führt die Fahrer von Barcelona nach Paris. Insgesamt müssen 21 Etappen zurückgelegt und 54.000 Höhenmeter gemeistert werden.
Die 21 Etappen der Tour de France werden live im Free-TV auf 'Eurosport' und in der 'ARD' gezeigt. Die 'ARD' steigt oft etwas später ins Rennen ein, während 'Eurosport' meist die gesamte Etappe über dabei ist. Der 'Eurosport'-Stream lässt sich auch ohne Werbeunterbrechungen auf 'Discovery+' oder 'HBO Max' aufrufen. Hierfür ist jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement nötig.
Die Tour de France startet in Barcelona und endet mit der 21. Etappe in Paris. Insgesamt gibt es acht Bergetappen, sieben Flachetappen und vier wellige Etappen zu absolvieren. Hinzu kommt ein Mannschaftszeitfahren zum Auftakt in Barcelona und ein 26 Kilometer langes Einzelzeitfahren.
Die Königsetappe steht am vorletzten Tag der Tour an. Der Abschnitt umfasst 5.600 Höhenmeter und führt unter anderem über den Col du Galibier (höchster Punkt der Tour 2026) auf die Alpe d'Huez. Für den Fahrer mit der schnellsten Gesamtzeit nach allen Etappen. Das ist die prestigeträchtigste Wertung und entscheidet über den Toursieger.
Punkte werden auf den Bergwertungen vergeben. Je schwerer der Anstieg, desto mehr Punkte gibt es. Der Führende wird als 'Bergkönig' bezeichnet. Für den besten Fahrer unter der Altersgrenze (nach den aktuellen Regeln: unter 26 Jahren zu Beginn der Saison).
Gewertet wird ebenfalls nach der Gesamtzeit. (Prix de la Combativité) - Auszeichnung für eine besonders offensive Fahrweise. Der Gewinner darf am Tag darauf eine rote Nummer tragen. Der Dominator der letzten Jahre gilt als klarer Favorit. als der Mann, den es zu schlagen gilt.
Pogačar hat die Tour viermal gewonnen (2020, 2021, 2024 und 2025) und im Vorjahr auch den Giro für sich entschieden. Pogačar ist ein echter Alleskönner und auch bei Klassikern immer wieder siegreich. Der anspruchsvolle Kurs mit vielen Bergetappen kommt ihm entgegen. Das dänische Fliegengewicht gehört zu den besten Kletterern der Tour und hat Pogačar bei der Tour 2022 und 2023 bezwingen können.
Vingegaard reist mit viel Selbstvertrauen nach seinem Sieg beim Giro d'Italia an und ist der ärgste Rivale von Pogačar. Zwar ist er nicht ganz so spritzig und endschnell wie der Slowene, dafür aber ein absoluter Spezialist für lange Rundfahrten und am Berg nur schwer loszuwerden. Evenepoel ist ein exzellenter Zeitfahrer und einer der stärksten Rundfahrer. Der Belgier hat 2022 die Vuelta gewonnen und kam 2024 bei der Tour auf Platz drei ein.
Bei den Olympischen Spielen 2024 gewann er das Einzelzeitfahren und das Straßenrennen. Auf den ganz harten Hochgebirgsetappen wird es gegen Pogačar und Vingegaard aber schwierig. Deutschland hat nach vielen Jahren endlich wieder einen Fahrer, der um den Tour-Sieg mitfahren kann. Dies hat Lipowitz bewiesen, indem er im Vorjahr auf Platz drei in der Gesamtwertung landete.
Der Ex-Biathlet teilt sich im Team Red Bull-BORA-hansgrohe die Leader-Rolle mit Evenepoel, könnte auf den harten Bergetappen aber sogar noch stärker sein. 2026 wurde er bei der Tour de Romandie nur von Pogačar geschlagen. Der 23-Jährige gilt als großes Talent und konnte das mit Platz zwei beim Giro 2025 auch schon bestätigen. 2026 hat er die Tour der Vereinigten Arabischen Emirate und die Tour Auvergne-Rhône-Alpes gewonnen. Dabei überzeugte er vor allem auf den Bergetappen.
Frankreich sehnt sich seit langer Zeit nach einem Tour-de-France-Sieger. Diese Hoffnungen wurden zuletzt durch den erst 19 Jahre alten Paul Seixas genährt. Der Youngster hat die Baskenlandrundfahrt vor Lipowitz gewonnen und war auf einigen anspruchsvollen Rennen der Fahrer, der Pogacar am längsten Paroli bieten konnte. Bis jetzt hat Seixas aber noch nie eine Grand Tour bestritten.
Zudem könnte der Druck zu groß sein. Der stärkste deutsche Fahrer ist Florian Lipowitz, der als heißer Kandidat für das Tour Podium gilt. Auf Flachetappen könnte die Stunde von Pascal Ackermann, Max Kanter oder Phil Bauhaus schlagen, die zwar nicht zu den absoluten Top-Favoriten bei den Zielsprints gehören, durchaus aber einen Podiumsplatz erreichen können
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