Trade Republic: Streit über Zinsnachzahlungen und irreführende Werbung

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Trade Republic: Streit über Zinsnachzahlungen und irreführende Werbung
Trade Republic, Zinszahlungen, Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kritisiert Trade Republic wegen fehlender Hinweise zur erforderlichen Aktivierung für Zinszahlungen. Trotz eines gerichtlichen Vergleichs weigert sich der Neobroker, entgangene Zinsen nachzuzahlen, was zu laufenden Konflikten mit den Kunden führt.

+++ Logistik-Allianz für KI +++ Dieses Unternehmen wird Logistikpartner für den weltweiten Ausbau der Infrastruktur +++ Bei Trade Republic gibt es aktuell Ärger rund um die Zinszahlungen des Online-Brokers.

Im Fokus steht dabei ein Vorwurf der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Das müssen Kunden jetzt wissen. Trade Republic ist einer der beliebtesten Neobroker in Deutschland. Die attraktiven Konditionen, die einfache Handhabung und die Transparenz sind für viele Anleger Argumente, ihr Geld auf das Depot zu schieben.

Doch bei Trade Republic gab es in der Vergangenheit immer wieder Ärger um Themen wie Kundenservice und Co. Nun gibt es wieder Probleme, doch dabei stehen die Zinszahlungen im Fokus. So steht der Streit mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg im Fokus. Diese hatte Trade Republic wegen irreführender Werbung beim Zins-Angebot verklagt. Im Sommer gab es einen gerichtlichen Vergleich.

Dazu hieß es von der Verbraucherzentrale: “In der Werbung wurde verschleiert, dass für eine Zahlung der versprochenen Zinsen zunächst eine ‘Aktivierung’ in der App eingestellt werden muss. Bereits im April 2024 hatte sich das Unternehmen nach einer Abmahnung durch die Verbraucherzentrale verpflichtet, eine ähnliche Werbung zu unterlassen. ” Nun geht es um die Nachzahlung der Zinsen. Denn wer die “Aktivierung” nicht durchgeführt hat, der erhält von Trade Republic keinen Cent.

„Trade Republic hat seine Kundinnen und Kunden mit Zinsen auf das Guthaben gelockt, ohne ausreichend deutlich auf die erforderliche ‚Aktivierung‘ hinzuweisen. Nun beruft sich das Unternehmen ausgerechnet auf genau diese fehlende „Aktivierung“, um den Betroffenen die Nachzahlung entgangener Zinsen zu verweigern. Diese Dreistigkeit müssen sich die Betroffenen nicht bieten lassen“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Bei Trade Republic gibt es also Ärger rund um die Konditionen des Zins-Angebotes.

Aktuell bietet der Neobroker Kunden 2,50 Prozent Zinsen auf ihr Guthaben. Doch wer jetzt von dem Anbieter enttäuscht ist, der findet anderswo tatsächlich noch bessere Konditionen. So bietet beispielsweise der Konkurrent Scalable Capital 2,60 Prozent Zinsen beim Tagesgeld. Wer nur auf hohe Zinsen und nicht noch auf ein zusätzlich breites Handelsangebot aus ist, kann außerdem einen Blick auf den BÖRSE ONLINE Tagesgeld Vergleich werfen.

Wer die erforderliche Aktivierung in der Trade-Republic-App nicht vorgenommen hat, erhält nach Angaben der Verbraucherzentrale keine Zinsen und soll auch keine Nachzahlung bekommen. Die Verbraucherzentrale verklagte Trade Republic wegen irreführender Werbung für das Zinsangebot. Sie kritisierte, dass die notwendige Aktivierung in der App nicht ausreichend deutlich gemacht worden sei. Im Sommer kam es zu einem gerichtlichen Vergleich.

Trade Republic bietet derzeit 2,50 Prozent Zinsen auf Guthaben. Bei Scalable Capital sind es 2,60 Prozent; im BÖRSE-ONLINE-Tagesgeldvergleich finden sich Angebote von bis zu 4,15 Prozent. *Hinweis: In diesem Artikel kommen teilweise sogenannte Affiliate-Links zum Einsatz. Um Ihnen unsere Informationen kostenlos anbieten zu können, erhalten wir in einigen Fällen Vergütungen, wenn Sie auf Links klicken, die mit einem Sternchen markiert sind.

Diese Affiliate-Links und die damit verbundenen Vergütungen haben keinen Einfluss auf unsere Inhalte. Unser oberstes Ziel ist es, Ihnen objektive Inhalte zu bieten und Sie unabhängig zu informieren. Rechtliche Hinweise: Dieser Vergleich stellt keine vollständige Marktübersicht dar . Alle Angaben sind ohne Gewähr, Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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