Am Dienstag wollte eine Polizeistreife einen Transporter auf der A4 in Sachsen anhalten. Dieser fuhr daraufhin mit hoher Geschwindigkeit davon und soll versucht haben, einen Dienstwagen von der Straße abzudrängen. Als der Wagen gestoppt werden konnte, fanden die Beamten darin 24 Menschen.
Am Dienstagvormittag wurde eine Polizeistreife auf der BAB 4 in Richtung Dresden auf einen Transporter aufmerksam. Als die
das Fahrzeug von der A4 ableiten wollten, ignorierte der Fahrer die Anhaltezeichen, wie es in einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf heißt. Stattdessen versuchte er, sich „mit teilweise 120 km/h“ auf der Aurtobahn aus dem Staub zu machen.Laut der Mitteilung sollte dabei „ein zweiter Dienstwagen offensichtlich von der Straße abgedrängt werden“. Schließlich konnte die Streife das Fahrzeug überholen und stoppen.
Kurz darauf fanden die Beamten in dem für die Beförderung von sieben Personen zugelassenen Fahrzeug 17 Staatsangehörige aus dem Irak und sieben aus Syrien vor. Die 24 Geschleusten seien inzwischen aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden, gegen die 33 und 37 Jahre alten ukrainischen Schleuser wurde Untersuchungshaft angeordnet.Melden Sie sich an und diskutieren Sie mit
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