Iran meldet Warnschüsse auf US-Zerstörer + Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Kuwait und Bahrain ab + Oman setzt Ölverladung nach Explosion teilweise aus + Der Newsblog.
Hinweis: Angaben der Regierungen und Armeen sowie Bilder und Videos aus der Region lassen sich manchmal nicht endgültig verifizieren. Wir geben sie dennoch mit einem entsprechenden Hinweis wieder, um einen möglichst detaillierten Blick auf die aktuellen Ereignisse zu vermitteln.
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Das US-Militär wehrte nach eigenen Angaben sechs vom Iran auf die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain abgefeuerte ballistische Raketen ab. Ein weiteres Geschoss habe sein Ziel verfehlt, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando auf der Plattform X mit.
Zuvor hatte das US-Militär im Bereich der Straße von Hormus nach eigenen Angaben vier iranische Drohnen abgewehrtDie iranischen Revolutionsgarden teilten laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim kurz daraufhin mit,Kuwaits Luftabwehr war zuvor nach Armeeangaben gegen Angriffe mit Raketen und Drohnen im Einsatz. Auch in Bahrain gab es kurz darauf am frühen Morgen Raketenalarm. Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit einer vollständigen Schließung der Straße von Hormus für Öl- und Gasexporte.heißt es in einer Erklärung.
Das US-Militär weist indessen iranische Angaben zurück, wonach das Hauptquartier der Fünften Flotte der US-Marine in Bahrain beschädigt worden sei. Trump: Iran hat noch gut 20 Prozent seiner Raketen Der Iran hat nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump noch gut 20 Prozent seiner vor dem Krieg besessenen Raketen.
„Sie verfügen noch über Kapazitäten. , sagte Trump am Freitag dem Fernsehsender NBC News.
„Ich würde sagen, prozentual gesehen, vielleicht 21, 22 Prozent ihrer Raketen. “ „Das sind eine Menge Raketen, aber es ist nicht mehr das, was es war, als wir unseren ersten Angriff starteten“ , sagte Trump weiter. „Die meisten Drohnenfabriken wurden zerstört, die meisten Startrampen wurden zerstört und die meisten Produktionsstätten für Raketen wurden zerstört.
“ Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi weist Äußerungen des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun zurück,in seinen Verhandlungen mit den USA als Druckmittel einzusetzen, wofür die libanesische Bevölkerung den Preis zahle. „Wäre der Libanon eine Verhandlungsmasse für den Iran, hätten wir schon längst ein Abkommen“, schreibt Aragtschi auf der Plattform X. „Retten Sie den Libanon vor Ihrem wahren Feind, Herr Präsident. “ ist nach einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Vergangene Woche habe er „eine gesundheitliche Krise erlitten und wurde in ein Krankenhaus verlegt“, sagte sein im Ausland lebender Berater Ardeschir Amir Ardschomand am Freitag dem Sender BBC Persian. Mussawi sei noch in der Klinik,Der als weitgehend moderat geltende Mussawi war zwischen 1981 und 1989 der letzte Regierungschef im Iran, danach wurde dieses Amt abgeschafft. Mussawi war 2009 für das reformorientierte Lager bei der Präsidentschaftswahl im Iran angetreten und hatte nach der Wahl den Sieg für sich beansprucht.
Libanons Präsident Joseph Aoun hat dem Iran.
„Sie benutzen den Libanon als Verhandlungsmasse in ihren Gesprächen mit den USA“, sagte Aoun in einem CNN-Interview. Das sei „inakzeptabel“.einzumischen. Die Interessen des Libanon stimmten nicht mit denen des Iran überein.
„Es ist nicht euer Land, es ist unser Land. “Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Warnschüsse auf US-Kriegsschiffe vor ihrer Südküste abgegeben. , hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Es seien Kamikazedrohnen und Antischiffs-Marschflugkörper abgefeuert worden.ereignet.
Seinen Worten nach wollte die US-Marine mit ausgeschalteten Navigationssystemen in den Persischen Golf einlaufen. Irans Streitkräfte hatten kurz nach Kriegsbeginn die Kontrolle über die Meerenge übernommen, die als Exportroute für Dünger, Öl und Flüssiggas für die Weltwirtschaft von großer Bedeutung ist. Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade verhängt, um den Iran am Export von Öl zu hindern. In den vergangenen Wochen kam es vereinzelt zu gegenseitigem Beschuss.
Für Kuwait spricht das Außenministerium eine Reisewarnung aus. Von Reisen nach Bahrain werde dringend abgeraten, teilt das Ministerium mit.
„Die Sicherheitslage in der Region bleibt höchst volatil; eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in der Region einschließlich erheblicher Einschränkungen des Flugverkehrs kann nicht ausgeschlossen werden. “ Dabei verweist das Ministerium auf Luftschläge aus dem Iran am 3. Juni, bei denen eine Militärbasis der USA in Bahrain attackiert und der internationale Flughafen in Kuwait beschädigt wurden. Angesichts der Konfliktfolgen für die Menschen im Libanon rufen die Vereinten Nationen zu zusätzlichen Hilfen im Umfang von 331,5 Millionen US-Dollar auf.
Damit steige der Gesamtbedarf bis August auf rund 640 Millionen Dollar , sagte der, bei einem Pressebriefing am Freitag in Beirut laut dem vorab verbreiteten Skript. Es gehe um eine „Investition in Frieden, Stabilität und Menschlichkeit“. Riza äußerte sich nach unterschiedlichen Ortsbesuchen bestürzt über die Zerstörung von Infrastruktur in Zusammenhang mit israelischen Militärschlägen , mit denen Israel auf Angriffe der Hisbollah-Miliz reagiert. Ganze Stadtviertel seien in Schutt und Asche gelegt.
Familien hätten ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage verloren. Mindestens 1,4 Millionen benötigten humanitäre Hilfe. Der UN-Vertreter verlangte ein Ende der Gewalt.
„Es gibt keine militärische Lösung“, sagte Riza. Das humanitäre Völkerrecht müsse eingehalten werden. Zivilisten und zivile Infrastruktur sowie humanitäre Helfer und medizinisches Personal seien jederzeit zu schützen. Nötig sei ein sicherer und ungehinderter Zugang zu allen Gebieten.
Außerdem müssten Hilfsgelder aufgestockt werden. Nach UN-Angaben wurden durch die Feindseligkeiten zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz auf libanesischer Seite mehr als 3500 Menschen getötet und über 10.000 verletzt. Fast eine Million Menschen wurden vertrieben. Die Opferzahlen unter Zivilisten seien alarmierend und verschlimmerten sich von Tag zu Tag, sagte Riza.
In der südlibanesischen Stadt Tyrus sind örtlichen Angaben zufolge bei israelischen Angriffen in der Nacht zum Freitag sieben Menschen getötet worden. Bei einem Angriff in der Nähe des Dschabal-Amel-Krankenhauses habe es vier Todesopfer und sieben Verletzte gegeben, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus Kreisen des libanesischen Zivilschutzes. Das Krankenhausgebäude wurde demnach leicht beschädigt. Auch ein Bankgebäude sei getroffen worden.
Bei einem weiteren Angriff in einem Wohngebiet der Stadt wurden den Angaben zufolge drei Menschen getötet und fünf weitere Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Die israelische Armee verkündete ihrerseits, dass sie Ziele der Hisbollah-Miliz an drei Orten nördlich des Litani-Flusses angreifen werde und rief die Einwohner der Gebiete zur Evakuierung auf. Der Oman setzt die Ölverladung im Terminal Mina al Fahal nach einer Explosion in der Nähe seiner Ankerplätze aus.
Die Explosion sei mutmaßlich durch einen Drohnenangriff verursacht worden, sagen zwei Insider. Wann genau sich der Angriff ereignete, ist zunächst unklar. Schifffahrtsdaten von LSEG zufolge liegen mehrere Supertanker vor dem Hafen vor Anker. Der Terminalbetreiber war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Iranische Staatsmedien hatten am Mittwoch berichtet, Teheran habe im Golf von Oman ein US-Militärschiff angegriffen. Das US-Zentralkommando hatte dies dementiert. ein Drittel des Welthandels mit stickstoffbasiertem Dünger, sagte der Manager dem Nachrichtenportal „t-online“ in einem am Freitag veröffentlichten Interview laut Vorabbericht. Dies treffe auch den Agrar- und Pharmakonzern, obwohl Bayer selbst keinen Dünger herstelle.
Zudem drohten durch den Düngermangel bei MaisUngeachtet der zwischen Israel und dem Libanon vereinbarten Waffenruhe geht der Konflikt zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel weiter. Bei einem erneuten, wie die Armee am Abend mitteilte. Nach dem tödlichen Hisbollah-Angriff bombardierte die israelische Armee nach eigenen Angaben Infrastruktur der Miliz.im Süden des Libanons bekannt. Unabhängig überprüfen ließ sich das nicht.
Von Israels Armee gab es dazu zunächst keine Mitteilung. Die libanesische Regierung ist keine Konfliktpartei in dem Krieg und hat nur begrenzten Einfluss auf die Hisbollah, die die Wafenruhe mit israel ablehnt. Eine einflussreiche schiitische Miliz im Irak hat unter der neuen Regierung ihre Waffen abgegeben – Berichten zufolge nach Druck der USA. Die Gruppierungals Oberbefehlshaber der Streitkräfte überwache die Umsetzung des Plans.
Der einflussreiche schiitische Geistliche Muktada al-Sadr hatte Saraja al-Salam 2014 nach dem Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat gegründet. Heute zählt sie schätzungsweisein staatliche Militärstrukturen eingegliedert werde. Die Ankündigung wurde als ein Versuch gewertet, den öffentlichen Druck auf politische Rivalen zu erhöhen und die mit ihnen verbündeten Milizen zu ähnlichen Schritten zu drängen. Asaib Ahl al-Hak und Kataib Imam Ali – und kündigten an, ihre Waffen ebenfalls unter staatliche Kontrolle zu stellen.
Die Reaktionen anderer Milizen waren bisher gemischt und es ist unklar, ob weitere Gruppierungen folgen werden. Einige der militärisch mächtigsten Milizen lehnen eine Entwaffnung weiter ab. Israels Armee hat trotz geltender Waffenruhe eigenen Angaben zufolge vier Hamas-Mitglieder im Norden des Gazastreifens getötet. Medizinische Kreise hatten zuvor neun Tote bei israelischen Angriffen auf Wohnungen in der Stadt Gaza in der Nacht zu Donnerstag gemeldet.
Unter den Toten sind den Angaben zufolge auch die vier nun von Israel genannten Palästinenser sowie vier Angehörige von einem der Männer. Zudem sei dessen neun Jahre alte Tochter verletzt worden. Laut Israels Armee gehörten alle vier Männer zum sogenannten „Allgemeinen Sicherheitsapparat“ der Hamas. Dieser schütze unter anderem hochrangige Hamas-Leute und koordiniere deren Treffen, teilten das israelische Militär sowie der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet am Abend mit.
Die vier hätten der Terrororganisation dabei geholfen, wieder auf die Beine zu kommen. Die Armee habe vor den Angriffen Schritte unternommen, um die Zivilbevölkerung zu schonen, und etwa präzise Munition eingesetzt, hieß es weiter. Die Hamas bestätigte zunächst nicht, dass es sich bei den vier getöteten Männern um Mitglieder der Islamistenorganisation gehandelt habe. Vier unter iranischer Flagge fahrende Öltanker haben am Montag nach Angaben eines Schifffahrts-Monitors trotz einer US-Blockade iranischer Häfen die Straße von Hormus passiert.
Das erklärte am Donnerstag das Unternehmen Kpler, das sich auf die Überwachung des weltweiten Rohstoff- und Schiffsverkehrs spezialisiert hat und dafür Satellitenbilder auswertet. Zuletzt hatten drei weitere, mit dem Iran in Verbindung stehende Öltanker die Meerenge am 15. April durchquert. Bei den vier Schiffen handelte es sich den Angaben zufolge um die „Hilda I“, „Amber“, „Silvia 1“ und „Happiness I“ mitan Bord.
Alle Schiffe hätten ihre Ladung auf der Insel Charg aufgenommen, die das wichtigste Ölterminal des Landes beherbergt. Über die Insel wird normalerweise 90 Prozent des iranischen Rohöls verladen. Danach seien dieIn vielen Fällen schlagen die Schiffe eine Route in Gebiete vor den Küsten Malaysias und Singapurs ein, wo das Öl dann auf andere Tanker verladen wird, die es zu den Endkunden bringen. Mithilfe dieser Praxis kann Teheran die internationalen Sanktionen umgehen.
Als Teil der Umsetzung einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat sich die israelische Armee aus dem libanesischen Grenzortzurückgezogen. Die libanesischen Streitkräfte bestätigten, dass sie in die Stadt eingerückt seien, nachdem das israelische Militär abgezogen sei. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht. Die libanesischen Streitkräfte haben demnach vor Ort von den Israelis errichtete Barrieren beseitigt.
Spezialisierte Teams führten weiterhin Erkundungen rund um den Ort aus und räumten im Gebiet zurückgelassene Blindgänger. Die Armee rief die Bevölkerung auf, das Gebiet nicht zu betreten und den Anweisungen des Militärs Folge zu leisten, bis der Einsatz abgeschlossen ist. Israels Armee reagierte auf Raketenbeschuss der Hisbollah ab März mit Luftangriffen und einer Bodenoffensive im Südlibanon. Dabei rückten israelische Truppen auch unter anderem in Dibbin ein.
Die Internationale Atomenergiebehörde fordert unverzüglich Zugang zu mehr als einem Dutzend Nuklearanlagen im Iran. , wie IAEA-Chef Rafael Grossi in einem Bericht festhielt. Weitere Überprüfungen des Atomprogramms seien „unabdingbar“, so Grossi.
Die IAEA sei derzeit nicht in der Lage zu überprüfen, ob der Iran sein kontroverses Programm zur Uran-Anreicherung eingestellt habe , und wie viel angereichertes Uran derzeit in der Islamischen Republik vorhanden sei, hieß es in dem nicht öffentlichen Dokument der IAEA in Wien, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Wegen des Kriegs zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten sowie Israel hat Teheran seine Kooperation mit den Inspektoren der IAEA weitgehend auf Eis gelegt.
Wenige Tage vor Grossis Bericht und vor einer Tagung des IAEA-Gouverneursrates nächsten Montag ließ der Iran diese Woche eine Inspektion seines Atomkraftwerks in Buschehr zu. , die zu einem großen Teil in dem Krieg angegriffen worden sind. Vor den ersten israelischen und US-Angriffen im Juni 2025 verfügte der Iran nach IAEA-Angaben über rund 440 Kilogramm Uran mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent – laut Fachleuten genug für mehrere Atomwaffen, falls das Material weiterverarbeitet würde. Teheran bestreitet, nach Nuklearwaffen zu streben.
Die mangelnde durchgehende Kenntnis der Uran-Bestände ist aus IAEA-Sicht ein Problem, das „mit allerhöchster Dringlichkeit“ gelöst werden müsse, wie Grossi schrieb. , aufgenommen zu werden. Sie habe dafür ein anderthalb Jahre dauerndes Pilotprogramm abgeschlossen, teilte Israels Militär mit. Die Armee sprach von einer „bedeutenden und wegweisenden Leistung“. ist, integriert werden, in der es bislang nur männliche Soldaten gab.
Israel ist eines der wenigen Länder weltweit, in denen auch für Frauen eine Wehrpflicht gilt. Immer mehr Soldatinnen dienen in der israelischen Armee auch in Kampfeinheiten. In Eliteeinheiten konnten sie lange Zeit jedoch nicht dienen. Das hat sich erst vor wenigen Jahren geändert – auch aus praktischen Gründen.
Die „Jerusalem Post“ erklärte den Wandel auch damit, dass Soldatinnen während des Hamas-Massakers am 7. Oktober 2023 in Israel und im darauffolgenden Gaza-Krieg „herausragende Leistungen“ erbracht hätten. Auch eine Klage beim Obersten Gerichtshof von vier jungen Frauen im Jahr 2020 hatte den Druck auf die Armee erhöht, Soldatinnen in Eliteeinheiten aufzunehmen. Der Tod eines UN-Blauhelmsoldaten im Libanon und anhaltende Gefechte verdeutlichen nach den Worten der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas die Brüchigkeit der vereinbarten Waffenruhe.
Die Hisbollah-Miliz hat den Plan für eine Waffenruhe abgelehnt. Der beste Weg zur Verringerung der von der Hisbollah ausgehenden Bedrohung sei die Stärkung des libanesischen Staates und seiner Institutionen sowie die Wiederherstellung des staatlichen Gewaltmonopols , schreibt Kallas auf der Plattform X. Die EU stellt dem libanesischen Militär zudem weitere 100 Millionen Euro zur Verfügung.
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