Noch in diesem Jahr und 'so schnell wie möglich' will der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit den Probebohrungen im Ostmittelmeer starten.
Athen hatte gewarnt, dass es sich gegen solche Schritte mit allen Mitteln zur Wehr setzen werde – nachdem Ankara im November 2019 mit Libyen ein Abkommen zu Seegrenzen im Mittelmeer unterzeichnet hatte, damit dieeinen"fairen Anteil" der Ressourcen in den Gewässern erhalte, wie damals der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu sagte.
Erdoğan sagte am 16. Januar erneut, dass es ohne die Zustimmung Libyens und der Türkei nicht mehr möglich sei, in den betreffenden Gewässern Such- und Bohrarbeiten durchzuführen oder eine Pipeline zu bauen. Damit bezog er sich unter anderem auf ein Pipeline-Projekt, auf das sichAus dem griechischen Außenministerium hieß es:"Der rechtliche Status der Ägäis und der Inseln ist durch internationale Verträge definiert und unumstritten.
Ein ähnlicher Konflikt besteht bereits mit Zypern. Dort sind türkische Schiffe für Probebohrungen schon seit 2019 unterwegs. Die EU-Staaten hatten deshalb einen rechtlichen Rahmen für Sanktionen gegen die Türkei geschaffen. weist den Vorwurf, die Bohrungen seien illegal, zurück. Der betroffene Meeresboden gehöre zu ihrem Festlandsockel, argumentiert die Türkei.
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