Fünf Jahre nach dem Tod ihres Mannes schreibt TV-Moderatorin Verena Wriedt über Trauer und neues Glück. „Ich dachte, ich müsste mit ihm sterben“, schreibt sie in ihrem neuen Buch.
Fünf Jahre nach dem Tod ihres Mannes schreibt TV-Moderatorin Verena Wriedt über Trauer und neues Glück.
„Ich dachte, ich müsste mit ihm sterben“, schreibt sie in ihrem neuen Buch. Verena Wriedt, deren Mann Thomas Schubert im Juni 2021 völlig unerwartet an einem Herzinfarkt starb , und ihre Co-Autorin Silke Telgen von ihren Erfahrungen mit Trauer und davon, wie sich ein Leben nach dem Verlust des Partners verändern kann. Der Rowohlt Verlag beschreibt das Buch als Geschichte über „Tod, Trauer, Freundschaft und Neuanfänge“. Eine zentrale Erkenntnis der beiden Frauen lautet: „Manches heilt nicht.
Man lernt vielmehr, mit dem Fehlenden weiterzuleben.
“ Auch die Vorstellung, dass die Zeit alle Wunden heile, stellen sie infrage. Telgen findet dafür ein drastisches Bild: „Die Zeit heilt nicht alle Wunden. Das war keine Wunde. Das war eine Amputation.
“-Interview beschrieben. „Plötzlich, 21 Uhr – ist mein Mann weg, ohne Vorbereitung und ohne Vorwarnung“, sagte sie damals. „Von jetzt auf gleich wird dir der Boden unter den Füßen weggerissen. “ Die ersten Tage nach dem Tod habe sie sich „wie ein Zombie“ gefühlt.
Gleichzeitig musste sie für ihren Sohn Lio da sein. Auch im neuen Buch beschreibt Wriedt dessen Bedeutung für sie: „Ohne Lio hätte ich es nicht geschafft. Er war mein Grund, morgens aufzustehen.
“sagte sie 2025, Thomas sei „immer noch ein Teil von meinem und Lios Leben“. Es vergehe kein Tag, an dem sie nicht über ihn sprechen. Die Erinnerungen seien inzwischen sogar wieder mit Lachen verbunden. Silke Telgen erlebt am selben Tag einen ähnlichen Verlust.
Auch ihr Mann stirbt am 17. Juni 2021 völlig unerwartet. Die beiden Frauen kennen sich zunächst nicht. Erst später sieht Telgen ein Interview mit Wriedt und erkennt sich in deren Geschichte wieder.
Sie nimmt Kontakt zu der Moderatorin auf. Aus der Verbindung entsteht eine enge Freundschaft. Gemeinsam sprechen sie über Kontrollverlust, Einsamkeit und Wut, aber auch über die Menschen, die ihnen in der schwersten Zeit geholfen haben. Beide Frauen haben inzwischen gelernt, dass ein neues Leben möglich ist, ohne die Verstorbenen zurückzulassen.
Wriedt schreibt: „Das Leben kann unfassbar grausam sein. Und dann wieder – auf ganz unerwartete Weise – genauso wunderbar. “
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