Ukraine-Krise: Angesichts der Warnungen vor einem russischen Einmarsch erklärt der ukrainische Präsident Selenskij diesen Mittwoch zum Tag der Einheit.
Die USA verlegen angesichts der extrem angespannten Lage im Ukraine-Konflikt ihre Botschaftsgeschäfte von der Hauptstadt Kiew in die Stadt Lwiw nahe der Grenze zu Polen. Es handle sich um eine vorübergehende Vorsichtsmaßnahme, teilte US-Außenminister Tony Blinken mit.
Die US-Botschaft werde weiterhin mit der ukrainischen Regierung zusammenarbeiten."Wir setzen auch unsere intensiven diplomatischen Bemühungen um eine Deeskalation der Krise fort." Das Engagement für die Souveränität der Ukraine sei "unerschütterlich". Aus dem US-Außenministerium hatte es bereits am Samstag geheißen, das Personal in der Botschaft in Kiew werde"auf ein absolutes Minimum" reduziert. Bereits Ende Januar hatte das US-Außenministerium die Familien von Diplomaten angewiesen, die US-Botschaft in Kiew zu verlassen. Auch nicht unmittelbar benötigte Beschäftigte könnten freiwillig ausreisen, hieß es damals. Die USA fordern zudem alle US-Amerikaner zur Ausreise aus Belarus auf."Amerikanische Staatsbürger sollten Belarus wegen der Verstärkung der russischen Truppen an der Grenze zur Ukraine sofort verlassen", erklärt das US-Außenministerium. Der Ukraine bieten die USA ein staatliches Darlehen in Höhe von bis zu einer Milliarde Dollar an, um die Wirtschaft des Landes unter dem Druck der militärischen Aufrüstung Russlands zu unterstützen."Dieses Angebot wird die Fähigkeit der Ukraine stärken, angesichts des destabilisierenden Verhaltens Russlands wirtschaftliche Stabilität, Wachstum und Wohlstand für ihr Volk zu gewährleisten", sagt Außenminister Blinken. (Frankreich: Nichts deutet auf Entscheidung Putins für etwaige Invasion hin Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian zufolge steht zwar alles für eine schnelle, groß angelegte russische Invasion in der Ukraine bereit."Ja, das ist wahr. Es ist möglich und das bald", sagt Le Drain dem Sender France 5. Allerdings weise nichts darauf hin, dass der russische Präsident eine derartige Entscheidung getroffen habe. Für den Fall eines Einmarsches stehe Europa bereit, umfangreiche Sanktionen gegen Russland in Kraft zu setzen. (
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