„Die Rakete ist da explodiert, wo sein Kopf war.“ Die Soldaten der 47. Brigade müssen Minen räumen und geraten immer wieder unter heftigen Beschuss.
in den Unterstützungseinheiten ist die Räumung eine Mammutaufgabe. Manchmal liegen mehrere Minen übereinander. Wird eine angehoben, explodiert die darunter. Auf einen Quadratmeter sind bis zu fünf der handtellergroßen Anti-Personen-Minen vergraben, die konstruiert wurden, um zu verstümmeln, nicht zu töten. Die perfide Logik: Ein verletztermuss von zwei oder drei anderen Soldaten geborgen werden. Eine Explosion bindet gleich mehrere Soldaten.
„Einige der Jungs, die so etwas erlebt haben, wollen nicht mehr in einen Bradley steigen, weil sie wissen, was sie erwartet“, sagt Oleh. Als er das erste Mal wieder in einem der stählernen Ungetüme sitzt, ist er sehr nervös, die Angst fährt mit. Bislang ist er noch nicht wieder direkt nach vorne geschickt worden, sondern nur auf einige kurze Missionen. Mittlerweile fühle er sich aber bereit, an diezu fahren, sagt er.
Die Minenentschärfer an der Saporischschja-Front haben einen der gefährlichsten Jobs, alleine hier wurden bereits mehr als 10.000 Minen geräumt.Am 23. August hissen Soldaten der 47. Brigade die ukrainische Fahne im Dorf Robotyne, wenige Tage später durchbricht die 82. Brigade die erstein der Nähe des östlich gelegenen Dorfes Werbowe. Vor den Männern im Wäldchen liegen aber noch weit über einhundert Kilometer bis an die Küste.
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