Uli Hoeneß über JHV des FC Bayern, Katar, Kimmich und Lauterbach

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Das wollte Hoeneß bei JHV sagen.

Was Hoeneß den Fans sagen wollte? „Ich hätte Herbert Hainer und Oliver Kahn zur Seite stehen wollen. Ich hätte den Leuten sagen wollen, dass es berechtigt ist, dass man Dinge kritisch sieht. Aber auch sie sind Teil des FC Bayern.

Und das Bild, das der FC Bayern an diesem Abend abgegeben hat, kann niemandem von uns gefallen haben.“Hoeneß selbst würde in der Katar-Frage zu einer Verlängerung mit der staatlichen Airline tendieren. Voraussetzung: „Wenn wir das Gefühl haben, dass wir mit dieser Partnerschaft einen Beitrag leisten können, dass sich die Dinge vor Ort verbessern und weiter verbessern werden.“wurden auch noch weitere Aspekte rund um Hoeneß und den FCB beleuchtet. So sprach der langjährige Bayern-Boss auch über seine Zeit im Gefängnis. „Das ist auf jeden Fall ein Makel, den ich selbst zu verantworten habe. Ich habe einen Riesenfehler gemacht“, sagte er. Hoeneß war wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Es war kein einfacher Abschnitt, heute sagt er: „Die Zeit dort hat mich stark geprägt, und ich glaube, auch noch stärker gemacht.“Angesprochen auf die Pandemie warnte Hoeneß derweil vor einer zu langen Periode ohne Stadionbesucher und lobte zudem Joshua Kimmich. „Ich rechne es ihm hoch an, dass er sich hinstellt und sagt: ‚Ich habe das falsch eingeschätzt.‘ Das würde ich mir bei mehr Menschen wünschen“, sagte der 69-Jährige, der am 5. Januar Geburtstag feiert. Kimmich, lange nicht geimpft, müsse sich bei seiner bevorstehenden Rückkehr ins Team daher auch keine Sorgen machen. „Die Mannschaft hat die Kohlen auch ohne ihn gut aus dem Feuer geholt. Da braucht er sich also keine Vorwürfe zu machen“, meinte Hoeneß. Im Team werde Kimmich sicher positiv aufgenommen.Bei ihm selbst habe zudem auch ein Umdenken stattgefunden, berichtete Hoeneß. Und zwar im Blick auf Karl Lauterbach den neuen Gesundheitsminister. „Solange er nicht im Amt war, hatte ich meine Probleme mit ihm. Ich fand, dass er alles besser weiß. Jetzt bin ich ein totaler Fan von Karl Lauterbach, weil ich das Gefühl habe, dass er von der Sache sehr viel versteht und ein Macher ist.“ Vorgänger Jens Spahn sei „Ankündigungsweltmeister“ gewesen, habe aber wenig zustande gebracht. „Deswegen habe ich meine Meinung zu Lauterbach total geändert. Er ist nicht jedem recht - aber er ist einer, der handelt, und so einer ist mir zehnmal lieber.“

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