Ein Lawinenabgang hat am Sonntag ein Basecamp am mehr als 7000 Meter hohen Himlung Himal in Nepal erfasst. Nun wurden weitere Leichen geborgen. Bei den Toten soll es sich um nepalesische Mitarbeiter handeln.
mit dem Verweis auf den Bergführerverband Nepal National Mountain Guide Association berichtet. Bislang hätten Rettungskräfte 15 Leichen von der Unglücksstelle amAcht Leichen wurden am Donnerstag unter dem Schnee geborgen, die anderen sieben bereits Anfang dieser Woche.
Eine Person werde weiterhin vermisst. Die Lawine traf bereits am Sonntagmorgen das auf rund 4900 Meter gelegene Basecamp am 7126 Meter hohen Berg Himlung Himal nahe der Grenze zu Tibet, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa gesagt hatte. Bei den Vermissten handelte es sich nach Angaben der Vereinigung nepalesischer Expeditionsveranstalter um nepalesische Mitarbeiter zweier Expeditionsunternehmen. Die anschließende Suche musste witterungsbedingt zeitweise unterbrochen werden, soll aber weitergehen.
»Die heute geborgenen Leichen werden voraussichtlich mit einem Hubschrauber nach Kathmandu gebracht«, sagte NNMGA-Präsident Gurung am Donnerstag gegenüber Reuters. Er fügte hinzu, dass die Chancen, den einen vermissten Arbeiter noch zu finden, gering seien. Die Rettungsaktion werde voraussichtlich eingestellt. Zum Zeitpunkt der Lawine hatten die Bergsteiger den Ort noch nicht erreicht.
Mit mutmaßlich 16 Todesopfern ist es das schwerste Bergsteigerunglück in Nepal seit mehr als zehn Jahren. 2014 waren bei einem Lawinenunglück amIn Nepal befinden sich acht der 14 höchsten Berge der Welt. Der Bergsteiger- und Wandertourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für den Staat, Zehntausende Arbeitsplätze hängen daran. © Patrick Mariathasan / DER SPIEGEL Haben Sie einen Fehler im Text gefunden, auf den Sie uns hinweisen wollen? Oder gibt es ein technisches Problem? Melden Sie sich gern mit Ihrem Anliegen.
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