Für OpenAI spitzt sich die Lage in Florida zu. Nachdem der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates bereits im April Ermittlungen wegen des Amoklaufes an der Florida State University aufgenommen hatte, wurde nun Klage erhoben. Der Vorwurf umfasst irreführende Sicherheitsversprechen sowie...
spitzt sich die Lage in Florida zu. Nachdem der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates bereits im April Ermittlungen wegen des Amoklaufes an der Florida State University aufgenommen hatte, wurde nun Klage erhoben.
Der Vorwurf umfasst irreführende Sicherheitsversprechen sowie problematische Auswirkungen von ChatGPT. Die Klage hat für mich im Kern irgendwie den selben Grund, warum auf Kaffeebecher "vorsicht Heiß" drauf stehen muss. Ist etwas zu früh, um da wirklich einen Kommentar abzugeben, aber die Klage ist in meinen Augen ein wichtiger Schritt, nicht damit AI verschwindet, sondern damit es Rechtssicherheit gibt. Gut so.
Hoffe die Klage hat Erfolg. Befürchte aber da ja der gute Sam gerade der neue Heilsbringer der USA ist wird spätestens wenn es nach ganz oben geht der orangene Schlumpf einschreiten um größeren Schaden zu verhindern. Hoffentlich kann bis dahin aber zumindest der öffentliche Schaden maximiert werden. Die Klage hat für mich im Kern irgendwie den selben Grund, warum auf Kaffeebecher "vorsicht Heiß" drauf stehen muss.
Die Klage hat für mich im Kern irgendwie den selben Grund, warum auf Kaffeebecher "vorsicht Heiß" drauf stehen muss. Nicht ganz. Eher wenn auf dem Becher steht "Ist gar nicht so heiß" und man sich dann den Mund verbrennt. Der Chatbot hilft aber bei Nachfragen weiter und kann Schritt-für-Schritt-Anleitungen erstellen, Tipps geben usw.
Ob das in dem Fall so war weiß ich jetzt nicht. Das geht aber über das reine Auffinden von Informationen hinausDer Bot nicht, aber der Anbieter weiß ja welche Probleme evtl. auftreten können und sollte solche Fälle daher bestenfalls verhindern. Das ChatGPT sicher sei, haben sie ja beworben. Ob das immer möglich ist und ob OpenAI hier eine Schuld trifft, wird ja jetzt geklärt.
Die USA haben doch einen Surveillance, das hat doch Snowden aufgedeckt und jetzt wollt ihr mir erzählen das die Unterhaltungen von ChatGPT nicht im Zugriff der Sicherheitsbehörden liegt? In USA wird halt alles auf die Firmen abgewälzt statt einen Sozialstaat wird halt gesagt die Firma muss das als Leistung anbieten .
Und hier das gleiche, es ist auch nicht das Problem das Kinder easy an Waffen ran kommen sondern das ein Chatbot dem Kind sagt wo viele Menschen sind zu ner bestimmten Uhrzeit. Ja da man das echte Problem politisch ausklammert muss man halt andere Sündenböcke suchen. Generell haben die ja grad nen Tick und wollen Betriebssystemhersteller dazu zwingen Alterskontrollfunktionen ein zu bauen.
Solche können nützlich sein aber dann benutz ich halt ein OS das das als feature bietet oder installiere entsprechende Software nach, ich verlange nicht von jedem Honk sowas in sein OS ein zu bauen. Ernstgemeint Frage, warum "mutmaßlich"?
Ja, er ist noch nicht verurteilt, aber von mutmaßlich kann doch gar keine Rede mehr sein, oder? dass ChatGPT dem mutmaßlichen Täter unter anderem Hinweise zur Auswahl geeigneter Waffen und passender Munition gegeben habe sowie Informationen dazu, welche Waffen sich für bestimmte Distanzen besonders eignen würden. Ich will das nicht beschönigen, aber hätte er diese Art von Info nicht auf jeder beliebigen Shooting Range in den USA auch bekommen?
Und war das nicht der Amoklauf, bei dem der Täter die Waffe seiner Mutter, welche als Deputy beim Sheriffs-Büro arbeitet, benutzt hat und auf die er gar keinen Zugriff haben dürfen? Ist die Mutter auch angeklagt oder ist in den USA das Waffengesetz so lax, dass das egal ist? Ich denke das sollte man differenzierter betrachten, ein Chatbot speichert deinen Gesprächsverlauf, nur deswegen lässt sich die Verbindung hier überhaupt herstellen.
Hätte der Täter es per VPN in privaten Browserfenstern gemacht, wäre ein Tracking nahezu unmöglich und der Chatbot hätte die Verbindung nie herstellen können. Wenn allerdings bestimmte Sachen von einem trackbaren Nutzer gefragt werden, wird das Unternehmen vermutlich die Konversation "anschauen", war zumindest inLLMs sind ein Produkt, sollen den Nutzer binden und sind deshalb sehr unterwürfig, niemand will solche Schlagzeilen...
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal, ob Dinge wie der EU AI Act noch ihre volle Wirkung entfalten können, im Open Source Bereich ist bereits alles zu spät. Zum Vergrößern anklicken.... MUSS! Denn: Wie im Artikel schon aufgeführt, wenn ein Mensch am anderen Ende der Leitung die Tips gegeben hätte statt KI/AI, wäre dieser in jedem mir bekannten Rechtsstaat mindestens für die Mithilfe angeklagt worden.
Warum also nicht auch die Firma als Verantwortliche. Falls die Gesetze dafür keinen Anlass geben bzw. die Möglichkeit fehlt, muss diese schnellstens nachgepflegt werden. Denn was wäre die Alternative zu die Firma belangen? Einfach laufen lassen?
So wie Anfangs das ganze Internet und jetzt laufen sie den Regeln hinterher und wollen alles mögliche Blockieren und vorab Prüfen können, weil jetzt erst gesehen wird, was passiert, wenn Kinder ohne Aufsicht und Führung die weite Welt ohne Regeln erkunden dürfen..... Hier geschieht vielleicht ein erster Schritt, um Rechtsgrundlagen für AIs in den USA zu schaffen mit einem Grundsatzurteil.
Ich sehe es auch so wie der Staatsanwalt, dass Aussagen und Handlungen von KIs und Agenten am gleichen Maas gemessen werden, als hätte es ein Mensch getan, um so die dahinter stehenden Firmen zu einem verantwortlichen Handeln zu zwingen. Und da Geldstrafen die Tech-Riesen kaum juckt, sollten auch die verantwortlichen Manager in den Bau gehen; auch ein CEO, wenn er über etwaige Risiken informiert war.
Das ist einer der ausschlaggebenden Punkte, jede Person welche detaillierte Mordanleitungen geben oder ins Netz stellen würde, würde sich wegen Mittäterschaft strafbar machen. Finde ich schwachsinnig, ChatGPT hat hier ja scheinbar nur öffentlich verfügbare Infos geliefert die ich genauso per Google bekommen würde. Ich bin, ganz ehrlich gesagt, manchmal schon etwas erschrocken der Kommentare, die da kommen und dass sich keiner mal auch nur eine Minute Zeit nimmt, mal über die Sache nachzudenken.
Weil dann würde einem das Problem dahinter schnell klar werden. Es ist nämlich eben nicht so, wie viele dann schreiben, dass man die Infos auch so im Netz finden würde. Und das stimmt nicht. Man würde sich die INfos sicherlich umständlich zusammensuchen und würde sie nicht quasi vorgekaut serviert bekommen.
Ein manuelles Suchen würde deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, wenn man überhaupt eine wirklich Chance hätte, die Infos zu bekommen. Es könnte auch sein, dass der Täter vielleicht bei einer zu langen Suche irgendwann die "Lust" an seinem Vorhaben verliert. Auch die sprachliche Barriere ist nicht zu vergessen - vielleicht gibt es die Infos nur in einer anderen Sprache, die er nicht spricht. Und das wird hier gerne als Unterschied vergessen.
Darüber hinaus: Was wäre hierzulande, wenn jemand einen in ein Waffengeschäft oder eine Bibliothek geht und diese Fragen stellt? Würde er die Infos bekommen? Würde derjenige, der sie ihm gibt, sich strafbar machen? Wird alles dabei vergessen.
Im Text wird zudem erwähnt, dass, würde auf der anderen Seite ein Mensch sitzen, dieser ebenfalls angeklagt werden würde - wegen Mordes stelle ich mir auch nur schwer vor, aber zumindest Beihilfe zum Mord. Ich hoffe, dass die Klage abgeschmettert wird. Die Verantwortung sollen die Menschen schon noch selber tragen. Ansonsten wäre das in gewisseer Weise eine Entmündigung aller Bürger.
Keiner kann mehr was, also hat bald keiner mehr "Rechte". Die Verantwortung kann man auch auf die Eltern abwälzen, oder Gott , auf alle Menschen die mal mit dem Menschen zu tun hatten usw.. Hirnlos. Wie "Katze nicht in Waschmaschine"...
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Florida verklagt ChatGPT-Entwickler OpenAITallahassee - Der US-Bundesstaat Florida wirft der KI-Firma OpenAI in einer Klage vor, die Nutzer ihrer Software ChatGPT zu gefährden. Der Chatbot sei
Weiterlesen »
Tech-Riese unter Druck: Florida eröffnet juristische Front gegen OpenAIDer US-Bundesstaat Florida wirft der KI-Firma OpenAI in einer Klage vor, die Nutzer ihrer Software ChatGPT zu gefährden.
Weiterlesen »
Bedrohung der öffentlichen Sicherheit: Florida verklagt ChatGPT-Entwickler OpenAIDer US-Bundesstaat Florida betritt juristisches Neuland mit einer Klage gegen die KI-Firma OpenAI. Er wirft ihr vor, ChatGPT-Nutzern Sicherheit zu versprechen, obwohl die Software gefährlich sei.
Weiterlesen »
US-Bundesstaat Florida: OpenAI wegen irreführender Sicherheitsversprechen verklagtNachdem Florida bereits im April Ermittlungen wegen des Amoklaufes an der Florida State University aufgenommen hatte, folgt nun die Anklage.
Weiterlesen »




