Adam Kinzinger sitzt im Ausschuss zur Aufarbeitung des Kapitolsturms, zum Ärger seiner Partei. Der Republikaner berichtet nun von Todesdrohungen gegen seine Familie – und warnt vor weiteren Ausschreitungen.
Derzeit läuft die Rekonstruktion der Ereignisse vom 6. Januar 2021 sehr öffentlich ab. Sitzungen des Gremiums zur Aufarbeitung des Angriffs auf das US-Kapitol werden zur besten Sendezeit im Fernsehen übertragen. Ein Mitglied dieses Ausschusses ist Adam Kinzinger, als einer von nur zwei Vertretern der republikanischen Partei. Er wandte sich nun mit einer klaren Botschaft an die Öffentlichkeit: »Die Zukunft wird Gewalt bringen, das sage ich hier ganz deutlich.
Zusammen mit Liz Cheney sitzt er in dem Ausschuss – sehr zum Ärger der eigenen Partei. Diese hatte mit Macht versucht, jegliche Beteiligung der eigenen Vertreter zu unterbindenIm US-Sender ABC sagte Kinzinger nun, dass die eigene Partei für künftige Gewaltexzesse in die Verantwortung zu nehmen sei. »Solange wir es nicht schaffen, den Menschen die Wahrheit zu sagen, können wir auch nichts anderes erwarten«, so Kinzinger.
Mit seiner Beteiligung an dem Gremium hat sich der Politiker in der eigenen Partei mächtige Feinde gemacht. Und die drastische Kritik an seiner Entscheidung hat für Kinzinger auch persönliche Folgen. Im ABC-Interview schilderte er konkrete Drohschreiben, die er in seiner privaten Post erhalten habe. Darin sei mit Mord an ihm, seiner Frau und dem fünfmonatigen Kind des Ehepaars gedroht worden. »So etwas habe ich noch nie bekommen oder auch nur gesehen.
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