Nürnberg - Schon wieder wird es eng auf Nürnbergs Straßen: Die Landwirte wollen in dieser Woche erneut in Nürnberg gegen die Sparmaßnahmen der Ampel-Regierung protestieren.
- Schon wieder wird es eng auf Nürnbergs Straßen: Die Landwirte wollen in dieser Woche erneut in Nürnberg gegen die Sparmaßnahmen der Ampel-Regierung protestieren. Die für Mittwoch, 31. Januar 2024, haben der Deutsche sowie der Bayerische Bauernverband erneut Proteste angekündigt.
Die Landwirte sind dazu aufgerufen, punktuell an Autobahnauffahrten zu demonstrieren. Rettungsdienste werden nicht behindert, betont der Bauernverband im Die angekündigten Proteste der Landwirtinnen und Landwirte betreffen auch Nürnberg: Hier soll es zwei Versammlungen mit Traktoren geben. Eine Versammlung startet um 16 Uhr am Festplatz in Nürnberg-Buch und fährt über die Erlanger Straße bis zum Nordring. Von dort wird der Ring entgegen der Uhrzeigerrichtung bis Erlanger Straße umrundet und zum Bucher Festplatz zurückgefahren, informiert die Stadt Nürnberg in einer Pressemitteilung.Die zweite Versammlung startet demnach ebenfalls um 16 Uhr in Neuses bei Katzwang und fährt über Kornburg, Worzeldorf und Münchener Straße bis Bayernstraße. Von dort wird ebenfalls der Ring entgegen der Uhrzeigerrichtung umrundet und über Münchener Straße, Worzeldorf und Kornburg nach Neuses zurückgefahren. Dabei werden auch die Autobahnanschlussstellen der A73 an der Jansenbrücke, Nopitschstraße und Münchener Straße tangiert, aber nicht blockiert. Die Versammlungsteilnehmer müssen an roten Ampeln halten und bei zwei Richtungsfahrstreifen den rechten Fahrstreifen benutzen. Die Versammlungszüge können an Kreuzungen gequert und Traktoren überholt werden. Dennoch ist im Bereich der Versammlungsstrecken zwischen 16 Uhr und 19 Uhr mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Stadt Nürnberg empfiehlt Autofahrern daher, die Versammlungsstrecken zu umfahren.Bucher Hauptstraße nach rechts auf Erlanger Straße B4 in Richtung Nürnberg, nach rechts auf Nordwestring B4R, weiter geradeaus als Maximilianstraße, VonderTannStraße, GustavAdolfStraße, Nopitschstraße, Ulmenstraße, Frankenstraße, Bayernstraße, Ben-Gurion-Ring, Passauer Straße, Dr.GustavHeinemannStraße, Welserstraße, Hintermayrstraße, Nordring, nach rechts auf Erlanger Straße B4 Ri. Erlangen, nach links auf Bucher Hauptstraße, Bucher Festplatz an der Bucher HauptstraßeNeuseser Straße, weiter geradeaus als Ringelnatzstraße, nach links auf Kornburger Hauptstraße, weiter geradeaus als Seckendorfstraße, weiter geradeaus als Spitzwegstraße, weiter geradeaus als Schwanstetter Straße , weiter geradeaus als Münchener Straße, nach rechts auf B4R Bayernstraße, weiter geradeaus als Ben-Gurion-Ring, Passauer Straße, Dr.Gustav-Heinemann-Straße, Welserstraße, Hintermayrstraße, Nordring, Nordwestring B4R, weiter als Maximilianstraße, VonderTannStraße, GustavAdolfStraße, Nopitschstraße, Ulmenstraße, Frankenstraße, nach rechts auf Münchener Straße, weiter geradeaus als Schwanstetter Straße , weiter geradeaus als Spitzwegstraße, weiter geradeaus als Seckendorfstraße, weiter geradeaus als Kornburger Hauptstraße, nach rechts auf Ringelnatzstraße, weiter geradeaus als Neuseser Straße, nach rechts Am Kühnleinsgarten Der BBV will auf die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern aufmerksam machen, allerdings durchaus Rücksicht auf die Belange der nicht-landwirtschaftlichen Bevölkerung legen. "Wir müssen die Menschen hinter uns behalten", sagte BBV-Präsident Günter Felßner am Montag gegenüber dem "Bayrischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt". Felßner war am Wochenende bei einer Bauerndemo am Rande des Grünen-Parteitags in Lindau aufgetreten."Haben wir noch Kraft für die nächsten Wochen, unsere Themen durchzusetzen?", fragte er dabei die versammelten Landwirtinnen und Landwirte. Zustimmung wurde ihm durch Pfiffe und lautes Kuhglockengeschelle signalisiert. Felßner fasste zusammen: "Wir haben die Kraft und die Verantwortung". Der Agrardiesel sei nur eines von mehreren Themen, das man jetzt aber mit voller Kraft angehen werde: "Wir werden bis zum Abpfiff, bis zur letzten Sekunde, für den Erhalt der Agrardiesel-Rückerstattung kämpfen".
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