Kurz vor dem Start des staatlich geförderten Altersvorsorgedepots fühlen sich viele Deutsche schlecht informiert. Laut einer Umfrage hat gut ein Drittel noch nichts davon gehört, vier von zehn Befragten wollen 2027 aber wahrscheinlich ein Depot eröffnen.
Viele wollen kein Altersvorsorgedepot eröffnenIn wenigen Wochen soll es losgehen mit dem vom Staat geförderten Altersvorsorgedepot in Deutschland – doch das Wissen darüber ist in der Bevölkerung noch lückenhaft.
In einer Yougov-Umfrage für die Commerzbank und ihre Online-Marke Comdirect gab jeweils gut ein Drittel der 1.517 Befragten an, sie hätten entweder noch gar nichts von dem Angebot gehört oder wüssten nur wenig darüber. Von den 935 Teilnehmern, die zum Zeitpunkt der Erhebung vom 30. Juli bis 3. August 2026 bereits vom Altersvorsorgedepot gehört hatten, fühlt sich mehr als jeder Zweite überhaupt nicht oder eher schlecht informiert.
Mit dem Altersvorsorgedepot sollen Sparer über die Anlage in ETFs, Aktienfonds und Anleihen privat fürs Alter vorsorgen können. Der Staat fördert Einzahlungen mit bis zu 540 Euro Zulage pro Jahr. Pro Kind gibt es zusätzlich bis zu 300 Euro. Die Kapitalerträge werden in der Ansparphase nicht besteuert.
„Das ist eine historische Chance: Millionen von Menschen werden erstmals mit dem Aktienmarkt in Berührung kommen“, sagt Commerzbank-Privatkundenchef Thomas Schaufler. „Das Altersvorsorgedepot ist ein Gamechanger für die private Altersvorsorge in Deutschland. “ 38% gaben in der Umfrage allerdings an, unerfahren in der Wertpapieranlage zu sein. Vier von zehn Befragten gaben zudem an, es sei sehr wahrscheinlich oder zumindest eher wahrscheinlich , dass sie 2027 ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot eröffnen werden.
Allerdings ist die Mehrheit noch unentschlossen oder hält eine Depoteröffnung für unwahrscheinlich.
„Aufklärung ist hier der Schlüssel“, sagt Schaufler. ESG-Risiken gewinnen im Firmenkundengeschäft an Gewicht, doch die Banken ziehen daraus unterschiedliche Konsequenzen. Gerade bei Mittelständlern erschweren fehlende Daten klare Kreditentscheidungen. Jörg Hessenmüller wird neuer Deutschlandchef von Standard Chartered Jörg Hessenmüller übernimmt das Deutschland-Geschäft von Standard Chartered.
Nach dem Ärger mit der Bafin soll er den wichtigen Wachstumsmarkt der britisch-asiatischen Bank stärken. Die UBS-Aktionärin Artisan Partners kritisiert die Schweizer Eigenmittelregulierung scharf und fordert den UBS-Verwaltungsrat zur Sitzverlegung auf. Das Vorgehen hat Kalkül.28 Bill. Dollar, 13% Wachstum – die größten Pensionsfonds der Welt erreichen 2025 neue Rekordmarken.
Besonders auffällig: Asien gewinnt an Gewicht, während KI bei führenden Fonds vom Experiment zum Arbeitsalltag wird. Deutsche-Bank-Manager Diederich im Gespräch als Orlopp-Nachfolger Die Unicredit zieht die Schlinge bei der Commerzbank immer enger. Nun wird darüber gesprochen, wer Noch-CEO Bettina Orlopp Anfang nächsten Jahres beerben könnte. Ex-HVB-Chef Michael Diederich gilt als ein Favorit.
Die brasilianische Nu Holdings strebt keine Übernahme von Monzo an. Damit verpuffen Spekulationen, die britische Neobank könnte für bis 10 Mrd. Pfund die Eigentümer wechseln.
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