Gerade mal neun Tage ist das neue Jahr alt, doch irgendwie fühlt sich alles schon wieder an wie immer. Der Berliner Philosoph und Motivationscoach Dr. Christian Weilmeier erklärt, warum Sie sich nicht entmutigen lassen sollten und wie Sie Ihren Alltag einfach ändern können.
Nur weil Sie bestimmte Dinge schon immer so gemacht haben, müssen Sie nicht so bleiben! Jeden Morgen Müsli essen, weil’s schnell geht? Jeans und Sneaker anziehen, weil’s so bequem ist? Erst das Schulkind wegbringen, dann den Weg zurück, um das Kita-Kind abzugeben? Vielleicht geht’s ja auch mal anders – und besser: Rührei auf Toast wärmt an kalten Wintertagen, mit hohen Absätzen läuft man aufrechter, Wege-Gemeinschaften mit anderen Eltern sparen Zeit! „Mit einigen gezielten Mini-Veränderungen können Sie schon ein ganz anderes Alltagsgefühl erreichen!“Auf- und ausräumen sollte man nicht nur in regelmäßigen Abständen die Wohnung, um sich befreit bewegen zu können.
Auch der Terminkalender braucht ab und zu eine Überprüfung: Sie fühlen sich erdrückt von den vielen Familientreffen? Freundin XY nervt gerade eher als zu bereichern? Dann drücken Sie auf den Pausenknopf oder gleich auf „Termin entfernen“. „Sowohl bei Deko, Kleidung und Geschirr als auch bei Verabredungen ist es wichtig sich zu fragen: Fühlt sich das noch gut an oder kann das weg? Ihre innere Stimme kennt die Antwort – Sie müssen nur noch für die Umsetzung sorgen.“Drei Stunden und 40 Minuten verbringen wir laut einer Studie von App Annie täglich mit dem Smartphone. E-Mails lesen, Instagram checken, durch Twitter scrollen – in der digitalen Welt gibt es immer was zu sehen, und ehe wir uns versehen, ist der Tag vorbei und wir waren mehr im Netz als im realen Leben. „Ganz ohne Handy geht es heutzutage kaum noch“, findet Weilmeier. „Aber wir sollten bewusst damit umgehen: Soziale Medien z. B. nur ein- oder zweimal am Tag checken, das Gerät beim Spaziergang mal zu Hause lassen und es nicht mit ins Bett nehmen.“ Lieber mit dem Partner kuscheln und mehr … genießen.Viele Dinge im Alltag sind ärgerlich. Doch wenn wir uns darauf konzentrieren, drängt sich eine pessimistische Grundhaltung in unser Gemüt – und der Trott wird zur Tristesse. Dabei gibt es auch immer positive Dinge, und es lohnt sich, dafür dankbar zu sein: In einer Studie des US-Psychologen Robert Emmons fühlten sich die Teilnehmer, die ein Dankbarkeitstagebuch führten, vitaler und verspürten mehr Lebensfreude als diejenigen, die nur negative Ereignisse notierten oder neutral erzählten, was sie erlebt hatten.Um diesen Artikel oder andere Inhalte über Soziale Netzwerke zu teilen, brauchen wir deine Zustimmung für
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