US-Basketballstar Brittney Griner war erst kürzlich durch einen Gefangenenaustausch freigekommen. Nach zehn Monaten in russischer Haft wollte sie auf ihrem Flug in die USA nicht allein sein: »Ich möchte reden.«
Neben der US-Regierung listete sie viele Namen auf, darunter drei Kongressabgeordnete und Schauspielerin Whoopi Goldberg. »Alle Familien verdienen es, vereint zu sein«, so Griner weiter.»Ich bin jetzt seit zehn Monaten im Gefängnis und habe Russisch gehört. Ich möchte reden«, sagte Griner laut einem Interview, das der US-amerikanische Sender NBC mit Roger Carstens, dem Sonderbeauftragten des Präsidenten für Geiselangelegenheiten, führte.
Griner habe demnach auf die Crew im Flugzeug gezeigt und gesagt: »Wer sind diese Leute?«, um dann jedem einzelnen die Hand zu schütteln und eine persönliche Verbindung aufzubauen. »Es war wirklich erstaunlich«, sagte Carstens.Nach der Freude über die Freilassung Griners stieg allerdings der öffentliche Druck auf die US-Regierung wegen des noch immer inhaftierten Paul Whelan.
»Es ging nicht darum, dass wir uns zwischen Brittney Griner und Paul Whelan entscheiden mussten«, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price. Es sei vielmehr darum gegangen, lieber einen als keinen Gefangenen freizubekommen. Die Russen hätten die Vorschläge der USA zur Freilassung Whelans blockiert.
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