Deutschland verliert immer mehr Wasser. Die Sommer werden immer trockener. Das wertvolle Nass einzusparen wird immer wichtiger.
: Es ist sparsamer, schnell unter die Dusche zu springen, anstatt ein Vollbad zu nehmen. Die Betonung liegt dabei auf „schnell“. Denn beim Duschen entscheidet die Zeit über den Verbrauch: Lautfließen je nach Duschkopf rund 15 Liter Wasser pro Minute. Ein Vollbad beansprucht rund 140 Liter Wasser.: Wer kann, sollte seinen alten Spülkasten entsorgen und auf eine moderne Variante setzen. Denn die verbrauchen wesentlich weniger Wasser.
können helfen, den Wasserverbrauch zu senken. Allerdings trägt der direkte Wasserverbrauch der Haushalte nur einen sehr kleinen Teil zur Wasserknappheit bei. Das Hauptproblem liegt beim indirekten Wasserverbrauch. Das bezeichnetet den Verbrauch von Wasser, der für die Herstellung von Lebensmitteln und anderen Gütern benötigt wird. Eine Studie der Technischen Universität Berlin im Auftrag des Umweltbundesamts zeigt: In Deutschland verbraucht jede Person 7.200 Liter Wasser – pro Tag.
Indirekt können sie durch ihre Kaufentscheidungen den Herstellern einen Wink mit dem Zaunpfahl geben. Um die Wassersicherheit zu verbessern, sei laut Jay Famiglietti die Industrie gefragt. Ein neues Maß der Wasserverantwortung sei demnach unerlässlich. Doch auch wenn Haushalte nur einen etwas kleineren Teil beitragen können, ist Wasser sparen dennoch sinnvoll. Denn nicht nur Wasser, sondern auch Energie wird bei bewusstem Einsatz gespart. Denn je weniger Wasser fürs Duschen oder Baden erhitzt werden muss, desto weniger Energie wird verbraucht. Heißwasser verbraucht in etwa 10 Mal mehr Energie als die bloße Wasserbereitstellung und -entsorgung.
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