Anleiherenditen auf Mehrjahrzehnthochs, hohe Ölpreise und unerwartet hohe Inflationsraten in Europa prägten die letzte Septemberwoche.
Erst der schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht dämpfte am Freitag die Zinssorgen. Der DAX beendete die Woche im Minus, während Chip- und KI-Werte den Nasdaq 100 ins Plus trugen.
Den Ton gaben die Anleihemärkte an: Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries stieg bis auf 5,34 % und damit auf den höchsten Stand seit 2002. Italienische Staatsanleihen rentierten so hoch wie seit 2023 nicht mehr. Den Renditeanstieg trieb der Ölpreis, nachdem Trumps Absage an den iranischen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus Brent zum Wochenstart hatte steigen lassen.
Am Dienstag verbilligte sich Öl um mehr als 8 %, weil Saudi-Arabien mehr lieferte und die USA Reserven freigeben wollten; Berichte über Angriffe auf drei Tankschiffe in der Meerenge machten die Entlastung jedoch schnell zunichte. Europas Preisdaten verstärkten die Zinssorgen: Die deutsche Inflation sprang im September auf 3,3 % , die der Eurozone auf 3,8 % . Das nährte Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung der EZB.
In den USA fiel der PCE-Preisindex mit 3,4 % schwächer aus als die erwarteten 3,7 %, doch Fed-Vertreter wie Michael Barr und Neel Kashkari schlossen weitere Zinsschritte nicht aus. Erst der schwächere Arbeitsmarktbericht am Freitag dämpfte die Erwartung weiterer Fed-Zinserhöhungen.genügte das Freitagsplus von 1,17 % nicht für eine positive Wochenbilanz: Nach dem Rückgang unter die 25.000-Punkte-Marke am Donnerstag beendete er die Woche bei 25.231,2 Punkten, ein Minus von 0,70 %.
Dagegen gewann derunter dem Druck steigender Renditen 3,68 % auf 4.162,3 USD verlor. Der höhere Ölpreis und die Aussicht auf weitere US-Zinserhöhungen belasteten denlegte im Wochenverlauf um 0,49 % auf 84.504,88 USD zu. Mit dem Mittwoch endete zudem das dritte Quartal, für die Kryptowährung mit über 42 % Plus das beste dritte Quartal seit 2017.verlangte die Bundesregierung von UniCredit-Chef Andrea Orcel verbindliche Zusagen für den Fortbestand als eigenständiges, börsennotiertes Institut.
Die Deutsche Bank stufte die Commerzbank-Aktie auf Halten ab, weil wichtige Kurstreiber eingepreist seien. USAkaufte das KI-Start-up World Labs für 8,2 Mrd. USD in eigenen Aktien, nachdem der Börsenwert dank KI-Rack-Aufträgen von Anthropic und Microsoft erstmals über 1 Bio. USD gestiegen war.übertraf mit 54,23 Mrd.
USD Umsatz und einem bereinigten EPS von 33,42 USD die Erwartungen deutlich; Analysten sahen den starken Ausblick jedoch bereits eingepreist.verfehlte dagegen mit 11,21 Mrd. USD Umsatz den Konsens, kündigte das dritte Restrukturierungsprogramm in drei Jahren an und fiel auf den tiefsten Stand seit September 2013.eröffnet am Freitag die Berichtssaison der Fluggesellschaften, denen der hohe Ölpreis zusätzliche Treibstoffkosten beschert. Steigende Anleiherenditen, ein Ölpreissprung auf 106,36 USD bei Brent und Sorgen vor neuen Fed-Zinsschritten schicken den DAX unter die 25.000er-Marke.
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