Berlin erwartet noch mehr Geflüchtete aus der Ukraine. Auch der ehemalige Flughafen Tegel soll als Anlaufpunkt reaktiviert werden.
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Das beheizte Zelt auf dem Vorplatz soll 24 Stunden täglich und sieben Tage die Woche zur Verfügung stehen. Es gehe darum, dass die ankommenden Menschen in dem Zelt für kurze Zeit verschnaufen und sich ausruhen können, bevor sie weiter zum Ankunftszentrum in Reinickendorf oder in ihre Unterkünfte geleitet werden, erklärte die Senatorin. Bis zu 1000 Personen sollen im Laufe eines Tages in dem Zelt versorgt werden können.
Eine erste personelle Unterstützung des Bundes ist bereits im Reinickendorfer Ankunftszentrum angekommen. Seit Montag unterstützen bereits 20 Mitarbeitende des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheit sowie die Berliner Polizei bei der Registrierung der Geflüchteten.
Angesichts der Zahlen arbeitet aber auch das Ankunftszentrum weiter am Limit. „Die Kapazitäten sind sehr knapp“, sagte Langenbach. Aus diesem Grund ist auch vorgesehen, ein zweites großes Ankunftszentrum in Berlin zu eröffnen. Dazu werde Berlin den Flughafen Tegel reaktivieren, kündigte Giffey an.
Die Deutsche Bahn plant derweil, mit Blick auf die große Spendenbereitschaft der Menschen, noch mehr benötigte Sachen direkt in die Ukraine zu bringen. „Wahrscheinlich werden wir Donnerstagnacht mit dem ersten Zug in die Ukraine fahren, bis ins Kriegsgebiet, mit im großen Maßstab gespendeten Gütern“, kündigte Sigrid Nikutta, Vorstand Deutsche Bahn Cargo AG, an. „Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen, eine Schienenbrücke in die Ukraine zu bauen.