Ferrari-Pilot Charles Leclerc gibt sich nach dem Fehler von Frankreich selbstkritisch. Teamchef Binotto erhöht vor Formel1-Rennen in Budapest den Druck.
Die Erkenntnis ist bitter für Ferrari. Jahrelang fuhren die Italiener auch mit Sebastian Vettel hinterher, sahen dem Zweikampf zwischen Mercedes und Red Bull chancenlos auf der Strecke zu. Vettel hat längst den traditionsreichsten Formel-1-Rennstall in Richtung Aston Martin verlassen, und auch das Material aus Maranello genügt inzwischen wieder höchsten Ansprüchen. Und doch reicht es wohl nicht zum Titel. Weil immer wieder zu viele Fehler passieren.
In der 18. Runde parkte der Franzose seinen roten Dienstwagen in den Reifenstapeln und beerdigte vielleicht auch . „Ein Fehler. Ich zeige die beste Performance in meiner Karriere, aber wenn ich solche Fehler begehe, dann ist das wirklich schlimm. Sieben Punkte in Imola und 25 Punkte hier – wir waren das stärkste Auto“, ärgerte sich der Monegasse imMax Verstappen ist zur Stelle, wenn die Konkurrenz auf der Formel-1-Strecke schwächelt
Wann soll es denn mit dem Weltmeistertitel klappen, wenn selbst das schnellste Auto im Feld nicht zum Sieg reicht? Leclerc beantwortet die Frage: „Wenn man am Ende die WM durch 32 Punkte verliert, dann weiß ich, woher das kommt. Das muss ich in den Griff bekommen.“ Das Titelrennen hat die Scuderia gewiss nicht aufgegeben. Der Chef machte das, was ein Chef in schwierigen Momenten tun muss – die eigenen Stärken hervorheben.
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