Wer im Italien-Urlaub diesen Fehler macht, für den wird es teuer

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Wer im Italien-Urlaub diesen Fehler macht, für den wird es teuer
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Manche Reisende bringen ihren E-Scooter gerne auch mal in den Urlaub mit, um flexibel zu bleiben. Doch wer einen Trip nach Italien plant, sollte sich vorab gut informieren.

Einige Menschen, die einen E-Scooter besitzen, nutzen das Gefährt längst nicht mehr nur im Alltag in Deutschland. Manche nehmen ihn ganz selbstverständlich mit in den Urlaub und fahren damit zur Strandpromenade oder zum Sightseeing in die Altstadt.

Doch genau diese spontane Mobilität könnte in diesem Sommer in einem beliebten Urlaubsland deutlich komplizierter werden. Denn Italien verschärft seine Regeln für E-Scooter massiv und sorgt damit auch bei dem einen oder der anderen deutschen Reisenden für Unsicherheit. Ab Mitte Mai treten in Italien nämlich neue Vorschriften für E-Scooter in Kraft. Grundlage ist eine Reform des 'Codice della Strada', der italienischen Straßenverkehrsordnung.

Laut dem Online-Portal 'Autor Motor und Sport' führt das Land im Zuge dessen eines der strengsten Regelwerke Europas für die elektrischen Roller ein. Ein zentraler Punkt ist die neue Kennzeichenpflicht: Künftig soll jeder E-Scooter ein offizielles italienisches Identifikationskennzeichen erhalten. Geplant ist ein personenbezogener Aufkleber, der online oder über zuständige Stellen beantragt werden kann. Genau hier liegt jedoch das Problem: Deutsche E-Scooter besitzen zwar bereits eine Versicherungsplakette, doch Italien setzt künftig auf ein eigenes nationales System.

Ob deutsche Kennzeichen automatisch anerkannt werden, ist 'Autor Motor und Sport' zufolge bislang nicht eindeutig geklärt. Das italienische Infrastruktur- und Verkehrsministerium machte bereits deutlich, dass Fahrzeuge ohne offizielle Kennzeichnung und Versicherung eigentlich nicht legal unterwegs seien. Mehrere italienische Medien berichten deshalb, dass auch Urlauber:innen aus dem Ausland sämtliche neuen Vorgaben erfüllen müssen. Wenn das tatsächlich der Fall ist, dürfte für viele Reisende die neue technische Ausstattung besonders problematisch werden.

Italien schreibt künftig Blinker vorne und hinten sowie eine Bremsleuchte vor. Viele ältere oder günstigere Modelle aus Deutschland erfüllen diese Anforderungen nicht.

Außerdem gilt künftig eine allgemeine Helmpflicht für alle Fahrer:innen. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Für Fahrten ohne Helm drohen bis zu 200 Euro Bußgeld. Ein fehlendes Kennzeichen oder eine fehlende Versicherung kosten bis zu 400 Euro.

Und fehlende Blinker oder Bremsleuchten können sogar mit bis zu 800 Euro geahndet werden. In schweren Fällen darf die Polizei den E-Scooter außerdem beschlagnahmen. Auch bei den erlaubten Strecken wird es strenger. E-Scooter dürfen nur noch innerorts auf Straßen mit maximal 50 Kilometern pro Stunde genutzt werden.

Außerhalb geschlossener Ortschaften sind die Fahrzeuge verboten. In Fußgängerzonen gilt Schrittgeschwindigkeit von höchstens sechs Kilometern pro Stunde. Zusätzlich kommt eine Versicherungspflicht hinzu. Diese soll nach aktuellen Angaben allerdings erst ab dem 16.

Juli 2026 gelten. Die übrigen Regeln greifen laut 'Autor Motor und Sport' bereits Mitte Mai.

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