Wenn Medienmacher einen 'Meinungskorridor' beklagen, geht es immer nur darum, ihn nach rechts zu erweitern. Dabei bleiben diejenigen, die nie eine Stimme hatten, ungehört. Dem gesellschaftlichen Zusammenhalt hilft das nicht, schreibt jagodamarinic
Ein Bild aus alten Zeiten, nicht von einem Korridor sondern von der"Schumann's Bar" in München. Eng war es hier auch und stickig, aber dafür gut gemischt. Der"Meinungskorridor" soll breiter werden, das ist eine Forderung, die von Medienmachern immer wieder erhoben wird.
Meist geht es dabei nur darum, ihn nach rechts zu erweitern - mit echter Vielfalt hat das wenig zu tun."Meinungskorridor" ist mein persönliches Unwort des Jahres. Was soll das sein, so ein Meinungskorridor? Ein Flur, dessen Breite daran gemessen wird, wie viele Meinungen reinpassen? Als wären Meinungen so etwas wie Typen auf einer Stehparty und manchmal herrscht Gedränge im Gang.
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