Seit 25 Jahren wartet Kawasaki auf einen Sieg beim Suzuka Eight Hours. Superbike-Weltmeister Jonathan Rea hat im Vorfeld viel in Bewegung gesetzt, damit Kawasaki die Mission entsprechend ernst angeht.
Seit Jonathan Rea 2015 zu Kawasaki kam sagt er, dass eine Teilnahme am Langstreckenrennen in Suzuka nur dann Sinn macht, wenn sich Kawasaki im großen Stil engagiert und gegen Honda, Yamaha und Suzuki Siegchancen bestehen.
Das Kawasaki-Werksteam mit Rea, Leon Haslam und Kazuma Watanabe beendete den dreitägigen Test vergangene Woche auf dem zweiten Platz, nur Titelverteidiger Yamaha war mit Michael van der Mark, Alex Lowes und Katsuyuki Nakasuga schneller. Die Gründe, weshalb Rea Kawasaki zum diesjährigen Werkseinsatz überredete, sind vielfältig. Der überlegen Superbike-WM-Leader, auf dem besten Weg zu seinem vierten Titel in Folge, spricht davon eine «Herausforderung» zu brauchen. Er sagt aber auch: «Pere Riba hat etwas gelernt, er ist seit März bei diesem Projekt dabei.»
«Schon als ich für Honda in Suzuka fuhr, war unser Superbike komplett anders», erinnerte sich Rea an die Jahre vor 2015. «Es ist nicht mehr wie in den Jahren nach 2000, als Edwards fuhr und nach Suzuka plötzlich gute Teile für sein Superbike bekam. Unser Bike ist nun der Version für Suzuka recht ähnlich. Es ist auch ein Werksbike. Die Reifen sind ein Unterschied. Vielleicht kann ich daraus etwas lernen.
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