BamS hat fünf Gläubige gefragt, warum sie sich bewusst als Erwachsene dem Christentum zugewendet haben – und wie diese Entscheidung ihr Leben verändert hat.
„Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Erwachsenen-Taufen kommen gar nicht so selten vor. Auch Selina aus Karlsruhe hat erst später zum Glauben gefunden – aus Liebe. Bei Veronika aus Hamburg wiederum war es die Verbindung zu ihrer evangelischen Oma, weshalb sie sich mit 20 Jahren taufen ließ. „Aufgewachsen bin ich in der Sowjetunion, mit einem kommunistischen Regime. Da waren alle offiziell Atheisten. Bis zur siebten Klasse wurde mir eingeprägt, dass es Gott nicht gibt. Anfang der 90er sind wir nach Deutschland gekommen. Hier ist es offener, auch in Richtung Religion.
Die Taufe war dann überraschend emotional. Wir haben im kleinen Kreis gefeiert. Endlich zur Kirche dazuzugehören, das war schön. Seitdem hat sich zum Beispiel mein Menschenbild verändert, ich bin nicht mehr so leistungsorientiert. Wir machen alle Fehler und sind von Gott geliebt. Die Einstellung ist, ich sollte halt wieder Moslem werden. Aber als konvertierter Christ erwartet mich im Iran die Todesstrafe. Und ich habe auch Angst um meine Familie.“
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