Wintersport: Alle News im Live-Ticker vom 27. Dezember bis 1. Januar

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Die deutschen Skispringerinnen bleiben bei der Premiere der 'Two Nights Tour' im Kampf um die Podestplätze chancenlos. Luisa Görlich ist beim Sieg der Slowenin Nika Prevc beste Deutsche auf Platz zehn. Katharina Schmid (Oberstdorf) wird Zwölfte.

Tour de Ski: Carl und Hennig überzeugen über 10 km Die Tour de Ski nimmt nach dem Sprint nun endlich auch für die Topläuferinnen des DSV Fahrt auf: Victoria Carl überzeugte nach Rang zwölf im Sprint nun über die 10 Kilometer im klassischen Stil mit dem zweiten Platz.

Schneller als die 28-Jährige war in Toblach nur die Finnin Kerttu Niskanen, die in 25:48,00 Minuten noch 6,70 Sekunden Vorsprung auf Carl herauslief. Dritte wurde die US-Amerikanerin Jessica Diggins . Ebenfalls erefreulich das Abschneiden von Katharina Hennig: Die für den WSC Erzgebirge-Oberwiesenthal startende 27-Jährige beendete den Wettkampf mit 27 Sekunden Rückstand auf die Siegerin auf Rang fünf. Coletta Rydzek , die am Samstag im Sprint überrascht hatte, bestätigte ihre starke Form mit Rang 16 , Lisa Lohmann komplettierte das gute deutsche Mannschaftsergebnis als 21..Nika Prevc gewinnt erstes Springen der "Two Nights Tour" Nika Prevc hat das erste Springen der "Two Nights Tour" auf der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Die Slowenin aus der erfolgsverwöhnten Skispringerfamilie Prevc siegte mit Sprüngen auf 133 und 130 Metern vor der Norwegerin Eirin Maria Kvandal und der Kanadierin Abigail Strate. Beste deutsche Springerin war Luisa Görlich auf Platz zehn. Katharina Schmid belegte Rang zwölf. "Langsam wird's", sagte die Oberstdorferin im Ersten. "Man muss geduldig bleiben, auch wenn es schwierig ist."Coletta Rydzek und Marius Kastner haben zum Auftakt der Tour de Ski in Toblach Achtungserfolge erzielt. Im Sprint erreichten sowohl die 26 Jahre alte Schwester von Kombinierer Johannes Rydzek als auch die 21 Jahre alte Nachwuchshoffnung aus dem Fichtelgebirge das Halbfinale - Rydzek wurde Siebte, für Kastner, der am Ende 15. wurde, waren es sogar die ersten Weltcuppunkte. Die Tagessiege im Sprint sicherten sich bei den Männern der Franzose Lucas Chanavat und bei den Frauen die Schwedin Linn Svahn. Victoria Carl , die ihr Viertelfinalrennen noch gewinnen konnte, wurde in ihrem Halbfinale abgeschlagene Letzte und beendete den Wettkampf als Zwölfte.Der deutsche Skisprung-Meister Martin Hamann führt beim zweiten Springen der 72. Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen das Aufgebot der deutschen nationalen Gruppe an. Neben Hamann dürfen auch der Team-Olympiadritte Constantin Schmid sowie Felix Hoffmann und Luca Roth in der Qualifikation an Silvester antreten.nicht zwingend ein gutes Omen sein. Seit 1998/99 holten nur zwölf von 25 Oberstdorf-Gewinnern auch den Gesamterfolg. Bei den vergangenen zwei Auflagen schafften der Japaner Ryoyu Kobayashi und der Norweger Halvor Egner Granerud aber jeweils den Start-Ziel-Sieg. Ernüchternd ist die Quote bei den deutschen Springern: Von zehn Oberstdorf-Siegern seit 1992 setzte sich letztlich nur Sven Hannawald 2001/02 im Gesamtklassement durch. Vor Wellinger hatte zuletzt Karl Geiger 2020 gewonnen und am Ende Platz zwei in der Gesamtwertung belegt.Die Skispringerinnen starten erstmals bei der sogenannten Two Nights Tour. Heute steht der erste Wettbewerb in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm. Die Frauen um die dreimalige Weltmeisterin Katharina Schmid, früher Althaus, drängen seit Jahren auf die Einführung einer Vierschanzentournee für Frauen und bekommen nun zumindest zwei der vier üblichen Stationen. Bei der Two Nights Tour wird nach dem Auftakt auch ein Neujahrsspringen in Oberstdorf ausgetragen. In Innsbruck und Bischofshofen gibt es noch keine Weltcup-Springen um den Jahreswechsel.Andreas Wellinger gewinnt Tournee-Auftaktspringen in Oberstdorf Super-G in Bormio: Odermatt in einer eigenen Liga, Deutsche abgeschlagen Andreas Wellinger hat das Auftaktspringen der 72. Vierschanzentournee gewonnen und den deutschen Skispringern damit einen Traumstart beschert. Vor 25.500 Zuschauern in Oberstdorf setzte sich der zweimalige Olympiasieger vor dem Japaner Ryoyu Kobayashi und Stefan Kraft aus Österreich durch. Es war der 23. deutsche Sieg seit der Tournee-Premiere 1953 am Schattenberg. Auch Philipp Raimund und Karl Geiger auf den Plätzen sechs und sieben haben eine gute Ausgangsposition vor den drei noch folgenden Springen.Lena Dürr hat bei Slalom in Lienz das Podium erreicht. Nach dem ersten Durchgang war die Germeringerin noch Fünfte, im zweiten gelang der 32-Jährigen ein Traumlauf und sie verbesserte sich auf den zweiten Platz. Den Sieg sicherte sich mit einem Vorsprung von 2,34 Sekunden auf Dürr Mikaela Shiffrin - es war der 93. Weltcupieg in der Karriere der US-Amerikanerin. Dritte wurde die Schweizerin Michelle Gisin .12.30 Uhr: Odermatt in einer eigenen Liga, Deutsche beim Super-G abgeschlagen Mit einer Fahrt wie von einem anderen Stern hat der Schweizer Mario Odermatt den Super-G beim Weltcup im italienischen Bormio gewonnen. Auf der eisigen und ruppigen Stelvio raste der Doppel-Weltmeister traumwandlerisch sicher zu seinem vierten Sieg in diesem Winter. Auf den zweitplatzierten Österreicher Raphael Haaser hatte Odermatt gewaltige 0,98 Sekunden Vorsprung, auf Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen auf Rang drei sogar 1,31 Sekunden. Bester DSV-Fahrer war Simon Jocher auf Platz 21 . Mit 3,68 Sekunden Rückstand auf Odermatt schaffte es Andreas Sander nicht unter die Top-30. Noch langsamer war Romed Baumann , 2021 WM-Zweiter im Super-G. Josef Ferstl kam nicht ins Ziel an.Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat sich zum 14. Mal den deutschen Meistertitel gesichert. Auf der WM-Bahn in Altenberg präsentierte sich der 34-Jährige rund einen Monat vor den Titelkämpfen in Sachsen in guter Verfassung und gewann vor dem überragend in die Saison gestarteten Weltcup-Führenden Max Langenhan . Dritter wurde der junge Timon Grancagnolo . Bei den Frauen setzte sich Weltmeisterin Anna Berreiter überlegen mit mehr als einer Sekunde Vorsprung auf die Nachwuchsfahrerinnen Melina Fischer und Alina Bräutigam durch. Im Doppelsitzer siegten Hannes Orlamünder/Paul Gubitz vor den Olympiasiegern Tobias Wendl/Tobias Arlt, bei den Frauen gewannen Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal.Lena Dürr vom SV Germering hat sich nach dem ersten Durchgang eine gute Ausgangsposition für den zweiten Lauf erarbeitet. Die Slalom-Spezialistin liegt in Lienz auf Podestkurs. Dürr ist aktuell Fünfte, auf Platz drei fehlen ihr knappe drei Zehntel Sekunden. In Führung liegt die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die wieder einmal der Konkurrenz davon fuhr. Ihr Vorsprung auf ihre Landsfrau Paula Moltzan beträgt 1,14 Sekunden. Jessica Hilzinger kam mit einem Rückstand von über vier Sekunden ins Ziel und verpasste den zweiten Lauf. Emma Aicher fädelte am ersten Tor ein. Auch Andrea Filser und Lisa Mangold schieden aus. Der österreichische Skirennfahrer Marco Schwarz fällt nach seinem Sturz in der Abfahrt von Bormio für den Rest der Saison aus. Der 28-Jährige habe einen Riss des vorderen Kreuzbandes, einen Einriss des Innenmeniskus und einen leichten Knorpelschaden im rechten Knie erlitten, teilte der Österreichische Skiverband nach eingehenden Untersuchungen am Donnerstagabend mit. Schwarz werde am Freitag operiert.Französisches Duo Simon/Claude gewinnt Biathlon auf Schalke Wintersport live - Alle Ergebnisse von Wochenende und Weltcupstände Zur 20. Auflage duellierten sich auf der Strecke mit Weltcup-Niveau zehn topbesetzte internationale Mixed-Teams. Der Sieg ging nach Frankreich. Die aktuelle Gesamtweltcupsiegerin Julia Simon und der aktuelle Staffel-Weltmeister, Fabien Claude, konnten ihren Titel beim Biathlon auf Schalke verteidigen. "Nächstes Jahr werden wir unseren Titel zum dritten Mal verteidigen", kündigte Claude an. Das Duo Roman Rees und Janina Hettich-Walz liefen auf Rang vier. Rees verlor den Zielsprint um Rang drei gegen den Slowenen Jakov Fak. Benedikt Doll und Hanna Kebinger wurden Sechste. Dabei feierte Kebinger vor rund 45.000 Zuschauern nach ihrer Corona-Infektion und fast einmonatiger Wettkampfpause trotz eines Sturzes ein eindrucksvolles Comeback. Im Biathlon-Weltcup stehen nun die Heimrennen auf dem Programm. Erst greift das deutsche Team ab dem 4. Januar in Oberhof an, ehe es in der Folgewoche mit den Wettkämpfen in Ruhpolding weitergeht.Bei der 72. Vierschanzentournee wird an diesem Freitag die Jagd auf den goldenen Adler eröffnet. Beim traditionell ersten Wettkampf auf der großen Schattenbergschanze in Oberstdorf rechnen sich gleich drei deutsche Skispringer Chancen auf eine Top-Platzierung aus. Im Gesamtweltcup liegen Andreas Wellinger, Pius Paschke und Lokalmatador Karl Geiger auf den Rängen zwei bis vier. Stärker war in der laufenden Saison bislang nur der Österreicher Stefan Kraft. Die Qualifikation am Donnerstag gewann Wellinger vor Geiger und dem Slowenen Peter Prevc.14.22: Riesenslalom in Lienz: Sieg Nummer 92 für Shiffrin Ski-Ass Mikaela Shiffrin ist beim Riesenslalom im österreichischen Lienz in überzeugender Manier zu ihrem 92. Sieg im Weltcup gefahren. Die 28-jährige Amerikanerin lag bei schwierigen Bedingungen auf dem Schlossberg 0,38 Sekunden vor Kombinations-Weltmeisterin Federica Brignone aus Italien, die zuvor beide Riesenslaloms im kanadischen Mont-Tremblant gewonnen hatte. Rang drei belegte Olympiasiegerin Sara Hector aus Schweden . Emma Aicher verpasste als 44. des ersten Laufs das Finale der besten 30 und sagte anschließend in der ARD: "Ich bin zu passiv gefahren, ich habe den Ski machen lassen, was er will."13.13 Uhr: Franzose Sarrazin siegt überraschend in Bormio Der französische Skirennfahrer Cyprien Sarrazin hat überraschend das Abfahrtsrennen von Bormio gewonnen. Zweiter wurde der Schweizer Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt mit gerade mal neun Hundertstelsekunden Rückstand. Auf Rang drei lag der Kanadier Cameron Alexander .Die Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin steht beim Riesenslalom im österreichischen Lienz vor ihrem 92. Sieg im Weltcup. Nach dem ersten Lauf auf der harten und eisigen Piste auf dem Schlossberg liegt die 28 Jahre alte Amerikanerin 0,63 Sekunden vor Olympiasiegerin Sara Hector aus Schweden. Dahinter platzierte sich die WM-Dritte Ragnhild Mowinckel aus Norwegen . Die DSV-Starterinnen Emma Aicher und Fabiana Dorigo haben den zweiten Lauf verpasst.Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig kehrt nach ihrer Corona-Erkrankung pünktlich zur Tour de Ski zurück in den Langlauf-Weltcup. Die 27-jährige Wahl-Allgäuerin steht in dem am Donnerstag veröffentlichten Aufgebot von Teamchef Peter Schlickenrieder für das Prestigeevent in Toblach , Davos und Val di Fiemme . Hennig hatte zuletzt zwei Weltcup-Stationen krankheitsbedingt verpasst. Bundestrainer Peter Schlickenrieder, der im Männer-Team auf den weiterhin erkrankten Janosch Brugger verzichten muss, sagte: "Mit einer Top-15- oder Top-10-Platzierung wird sie sicherlich schon zufrieden sein." Größte deutsche Hoffnungsträgerin ist neben Hennig Victoria Carl, die zuletzt im Weltcup siegte.Abfahrer Thomas Dreßen in Bormio nicht am Start Thomas Dreßen hat beide Trainingsläufe für die Abfahrt in Bormio wegen einer Virusinfektion verpasst und wird weder in der Abfahrt noch im Super-G starten. Für den Deutschen Skiverband bestreiten Romed Baumann, Josef Ferstl, Simon Jocher und Andreas Sander die Speedrennen in Italien. Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger macht sich keine Sorgen um die Zukunft seines Sports in Zeiten des Klimawandels. "Ich sehe nicht die Gefahr, dass Skispringen irgendwann nicht mehr stattfinden wird. Die Challenge liegt meines Erachtens darin, wie man den Zuschauer daran gewöhnen kann, dass die Schanze nicht mehr winterklassisch weiß mit Schnee ist", sagte der 28 Jahre alte Bayer in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Für Wellinger geht es beim Wandel vor allem um Innovation. "Vielleicht muss man sich neue Lösungen einfallen lassen, damit die Zuschauer trotz einer grünen Schanze verstehen: Es ist die gleiche Schanze. Es sind die weltbesten Skispringer." Es sehe "nur optisch anders aus", sagte Wellinger. "Insofern sehe ich kein Risiko, dass Skispringen irgendwann ausstirbt." Beim Skispringen ist Schnee weder für die Anlaufspur noch für den Aufsprunghang zwingend erforderlich.

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