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Zarco verpasst Ex-Platz, Rins, Razgatlioglu und Morbidelli sammeln Punkte; Folger ohne Sieg, Rückstand zu Miller

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Zarco verpasst Ex-Platz, Rins, Razgatlioglu und Morbidelli sammeln Punkte; Folger ohne Sieg, Rückstand zu Miller
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Kartenschüler Fabio Quartararo hat sich auf Pole Position und 900 Punkte Vorsprung für das DTM-Meisterschaftsfinale vor Kevin Magnussen und Nico Hülkenberg belassen. Für die Einzelmeisterschaften in Le Mans fehlen Marco Bezzecchi noch rund eine Minute zum Sieg, Dominik Binder krachte zusammen und Albert Ogura holpert die letzten 300 Kilometer auf dem Motorrad-Podiumkurs.

Zarco kommt nach seinem Vorjahressieg im Nassen diesmal nicht über Platz elf hinaus. Dahinter sammeln Rins, Razgatlioglu, Morbidelli und Miller die letzten Punkte. Folger geht bei seinem Comeback als 16. leer aus.

Sein Rückstand auf Miller liegt bei 37 Sekunden. Auf den Sieger fehlt ihm mehr als eine Minute. Nach dem Sprint gewinnt Martin auch den Grand-Prix-Rennen in Le Mans. Es ist sein erster Sieg an einem Sonntag seit seiner Titelsaison 2024.

Bezzecchi kann Platz zwei behaupten. Ogura wird Dritter und feiert sein erstes MotoGP-Podium. Für Aprilia ein historisches Ergebnis, denn noch nie hat der Hersteller alle Podestplätze besetzt. Acosta verliert Rang vier auf den letzten Metern noch an Di Giannantonio.

Quartararo wird starker Sechster, gefolgt von Bastianini, Fernandez, Aldeguer und Marini. Die dritte Runde beginnt und Martin setzt in Kurve 3 die Attacke. Es ist ein sauberes Manöver, mit dem der Weltmeister von 2024 die Führung übernimmt. Er kann sich direkt absetzen, während für Bezzecchi weiterer Ungemach von hinten droht.

Denn Ogura ist nicht weit weg. Kann der WM-Leader Platz zwei ins Ziel retten? Mit Beginn der fünftletzten Runde kassiert Ogura Acosta und liegt auf Podestkurs. Es sieht alles nach einem reinen Aprilia-Podium in Le Mans aus.

Doch wer gewinnt, muss sich erst noch zeigen. Martin ist dran an Bezzecchi. Es wird ein teaminterner Kampf um den Sieg. Das Feld schrumpft weiter, denn auch Binder crasht in Kurve 7.

Er lag knapp außerhalb der Top 10. Sein Teamkollege Acosta muss derweil um Platz drei zittern. Denn Ogura ist vorbei an Diggia und kommt mit großen Schritten näher. Martin hat im Moment die bessere Pace.

Er nimmt Bezzecchi in jeder Runde entscheidende Zehntel ab. Eine Attacke ist damit wohl nur eine Frage der Zeit. Etwas weiter hinten dreht eine weitere Aprilia auf. Denn Ogura fährt ähnlich starke Zeiten wie Martin und macht an fünfter Stelle auf Di Giannantonio Druck.

Dahinter hat sich Mir Quartararo geschnappt, schmeißt Platz sechs jetzt aber weg und stürzt. Da, wo Bagnaia eine Runde zuvor gestürzt ist, schnappt sich Martin Platz zwei von Acosta. Wir haben also eine Aprilia-Doppelführung. Die Frage bleibt: Welche Aprilia wird gewinnen?

Bezzecchi hat 1,5 Sekunden Vorsprung auf Martin. Noch neun Runden sind zu fahren. Da lief es mal gut für Bagnaia und dann das: In der Dunlop-Schikane rutscht der Ducati-Pilot weg und muss seine Podesthoffnungen begraben. Acosta erbt Platz zwei.

Martin ist damit Dritter und klebt Acosta auch schon am Hinterrad. Kann der Sprintsieger heute vielleicht sogar noch einmal gewinnen? Bezzecchi dreht seine Runden wie ein Uhrwerk und hält der Abstand nach hinten konstant bei sieben bis acht Zehnteln. Bagnaia und Acosta halten sich auf den Plätzen zwei und drei, könnten aber bald Besuch bekommen.

Denn Martin verkürzt seinen Rückstand mit jeder Runde. Das Wetter scheint aktuell stabil zu bleiben. Auf der Strecke liegen die Top 3 mit Bezzecchi, Bagnaia und Acosta innerhalb einer Sekunde. Dahinter klafft eine größere Lücke zu Martin, der sich von Diggia gelöst hat.

Hinter dem VR46-Piloten folgt eine größere Verfolgergruppe, die bis Platz zehn reicht. Mit Moreira ist der zweite Fahrer in diesem Rennen gestürzt ausgeschieden. Während sich Diggia und Martin um Platz vier duellieren, geht die Lücke nach vorne auf. Bagnaia und auch Acosta nähern sich derweil wieder dem Führenden Bezzecchi.

Dessen Vorsprung ist auf eine halbe Sekunde geschrumpft. Noch immer sind 18 Runden zu fahren. Quartararo hat weitere Plätze verloren und reiht sich jetzt hinter Di Giannantonio und Martin auf Rang sechs ein. Die Verfolger liegen alle recht eng beisammen.

Bezzecchis Vorsprung wächst jetzt langsam an. Das merkt auch Bagnaia, der den Druck auf Acosta erhöht und in Runde sieben vorbeigeht. Kann er die Lücke zu Bezzecchi wieder schließen? Acht Zehntel beträgt der Abstand.

In den Top 10 ist Quartararo der einzige Fahrer mit dem weichen Vorderreifen. Das kommt ihm in dieser Anfangsphase zugute. Dennoch verliert er einen weiteren Platz an Bagnaia. Bezzecchi bestimmt die Pace, kann sich aber im Moment nicht merklich absetzen.

Acosta hat Quartararo wieder überholt und damit erster Verfolger. Bagnaia liegt auf Platz vier in Schlagdistanz, gefolgt von Diggia und Martin. Auch Ogura, Mir, Bastianini und Fernandez sind auf den restlichen Top-10-Plätzen nicht weit weg.

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