Viele junge Menschen in Deutschland leiden unter Zukunftsängsten, die durch weltpolitische, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz verstärkt werden. Psychologische Beratungsstellen an Hochschulen, psychosoziale Dienste von Wohlfahrtsverbänden, Chat- und Telefonhotlines sowie Angstambulanzen bieten Unterstützung. Experten raten, keine Scham vor psychotherapeutischer Hilfe zu haben und sich zunächst an die Hausarztpraxis zu wenden.
Es gibt zahlreiche Anlaufstellen, bei denen junge Erwachsene bei starken Zukunftsängsten Hilfe bekommen. | © Zacharie Scheurer/dpa-tmnViele junge Menschen in Deutschland empfinden Zukunftsängste. Neben der weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage spielt zum Beispiel auch der zunehmende Einfluss Künstlicher Intelligenz eine Rolle.
Manche schaffen es aus eigenem Antrieb, aus der Spirale der Angst herauszukommen und für sich Lösungen zu finden. Andere tun sich damit schwer und benötigen professionelle Hilfe.
«Eine mögliche Anlaufstelle für Studierende sind die psychologischen Beratungsstellen an den Hochschulen», sagt der Berliner Psychologe René Träder. Auch psychosoziale Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie bieten Hilfe.
- ein Chat-Angebot für junge Erwachsene unter 25https://www.telefonseelsorge.de/ - rund um die Uhr sind Fachleute auch unter den Rufnummern 0800/111 0 111, 0800/111 0 222 oder 116 123 kostenfrei und anonym erreichbar Angstambulanzen: Eine weitere Anlaufstelle können Angstambulanzen von Kliniken sein; dafür das Wort «Angstambulanz» und den eigenen Wohnort in einer Suchmaschine im Internet eingeben.
«Wer von Zukunftsangst geplagt ist, sollte auch keine Scham haben, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen», sagt Träder. Erste Anlaufstelle für eine weitere Vermittlung ist in der Regel die hausärztliche Praxis.
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