Zverev gewinnt zwei Grand-Slam-Titel und greift nach Weltranglistenplatz eins

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Zverev gewinnt zwei Grand-Slam-Titel und greift nach Weltranglistenplatz eins
Alexander Zverev, ATP Peking, Jannik Sinner

Alexander Zverev hat 2026 die French Open und US Open gewonnen. Beim ATP-Turnier in Peking steht er im Viertelfinale und könnte bald die Weltrangliste anführen.

Alexander Zverev (29) hat in diesem Jahr die French Open und die US Open gewonnen und damit zwei Grand-Slam-Titel geholt. Beim ATP-Turnier in Peking steht der Hamburger nach einem 6:0, 6:3 gegen den Lokalmatador Juncheng Shang im Viertelfinale. Dort trifft er auf Novak Djokovic aus Serbien. Zverev könnte bis Jahresende die Nummer eins der Weltrangliste werden.

Zverevs erfolgreiches Jahr 2026

Für Alexander Zverev läuft die Saison 2026 bislang herausragend. Nach seinen Triumphen bei den French Open und den US Open hat er sich in der Weltspitze etabliert. Beim ATP-Turnier in Peking setzte er sich in nur 55 Minuten klar gegen Juncheng Shang durch. Der Sieg unterstreicht seine aktuelle Topform.

Zverev zeigte sich nach dem Match zufrieden: Für ihn sei es ziemlich glatt gelaufen, und er hoffe, dass es so weitergehe. Er betonte, dass am nächsten Tag ein schwerer Gegner warte, da Novak Djokovic auf diesem Platz noch nie verloren habe und den Court liebe. Zverev erklärte, dass er bereit sei.

Jannik Sinner fehlt in Shanghai

Am Samstag gab Jannik Sinner in den sozialen Netzwerken bekannt, dass er beim Shanghai Masters nicht antreten wird. Der Italiener laboriert an einer Knieverletzung und ist seit August nicht mehr auf der Tour im Einsatz. Sein Rückstand in der Weltrangliste auf Zverev beträgt nur noch 1330 Punkte. Im Februar hatte der Abstand noch 9000 Punkte betragen.

Durch Sinners Absage steigen Zverevs Chancen, noch in diesem Jahr die Spitze der Weltrangliste zu übernehmen. Jeder weitere Sieg verringert die Lücke. Sollte Zverev beim Turnier in Shanghai erfolgreich sein, könnte er bereits danach die Nummer eins werden.

Historische Chance für Zverev

Bei den Männern war Boris Becker (58) der bislang letzte und einzige deutsche Weltranglistenerste. Er führte die Rangliste bis September 1991 an. Die Tennis-Ikone sagte gegenüber sporteurope.tv, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis Zverev die Nummer eins werde.

Zverev selbst hat in den vergangenen Wochen kaum zu bremsen: Erst der Triumph bei den US Open in New York, dann der Erfolg gegen Kroatien im Davis Cup und zuletzt der Sieg mit Team Europa gegen Team Welt im Laver Cup. Seine Formkurve zeigt deutlich nach oben.

Ausblick auf die kommenden Aufgaben

Im Viertelfinale von Peking wartet mit Novak Djokovic ein besonders schwerer Gegner. Der Serbe gilt als lebende Legende und hat auf dem Center Court von Peking noch nie verloren. Zverev weiß um die Herausforderung, zeigt sich aber kämpferisch.

Gelingt ihm der Sieg, könnte er weiter Punkte sammeln und seine Position im Rennen um die Weltranglistenspitze stärken. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, ob Zverev tatsächlich als erster Deutscher seit Boris Becker die Nummer eins der Welt werden kann.

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