Ein 70-jähriger Österreicher ist am Hochstaufen nahe Bad Reichenhall nach einem vermutlich selbst verschuldeten Absturz von einem steilen Felsabschnitt gestorben. Bereits wenige Tage zuvor war eine 75-Jährige aus Hessen in den Tiroler Ötztaler Alpen auf feuchtem Untergrund ausgerutscht, rund 60 Meter abgestürzt und trotz eines raschen Rettungseinsatzes an ihren schweren Verletzungen gestorben.
- Unterhalb eines steilen Felsabschnitts am Hochstaufen wird ein lebloser Mann entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass der 70-Jährige abgestürzt ist. Ein Österreicher ist bei einem Bergunfall am Hochstaufen nahe Bad Reichenhall ums Leben gekommen.
Der 70-Jährige wurde am Mittwoch unterhalb des Steinernen Jägers - das ist ein steiler Felsabschnitt - leblos gefunden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei von einem selbst verschuldeten Absturz aus. Einsatzkräfte bargen den Leichnam mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers.
Eine Frau aus Hessen ist zudem erst vor wenigen Tagen auf einer Wanderung in den Tiroler Bergen vor den Augen ihrer Familie abgestürzt und tödlich verunglückt. Wie die österreichische Polizei mitteilte, war die 75-Jährige am Freitag wohl auf feuchtem Untergrund ausgerutscht. Die Frau aus dem Landkreis Groß-Gerau war mit ihrer Familie in der Geigenkamm-Gebirgskette in den Ötztaler Alpen unterwegs. Auf einer Seehöhe von etwa 2.055 Metern wanderten sie zunächst auf einem flachen Weg, der danach über eine Geländestufe talwärts führte.
Die Polizei geht davon aus, dass die Frau auf dem feuchten Boden den Halt verlor, als sie die Stufe überquerte. Die 75-Jährige stürzte rund 60 Meter über einen steilen, felsigen Hang ab und blieb auf einem darunter liegenden Wandersteig liegen. Ihr Ehemann alarmierte sofort die Rettungskräfte, und die Familie leistete Erste Hilfe. Ein Notarzt traf an der Unfallstelle ein und versorgte die Frau, bevor sie mit einem Helikopter ins Tal geflogen wurde.
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