Ryanair-Kosten steigen - Sonova operativer Umsatz-Gewinngang

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Ryanair-Kosten steigen - Sonova operativer Umsatz-Gewinngang
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Ryanair Owing to rising fuel prices in connection with the Middle East conflict, the cost burden of Ryanair has increased by 'several hundred million euros'. Ryanair recorded a net profit of 2.26 billion euro exceeding the target range of 2.13 - 2.23 billion euro. On the other hand, Sonova demonstrated a strong operational growth, reporting a 5.9% increase in revenue in local currencies and a 17.3% increase in EBITa. Sonova plans to surprise the market with a record dividend of 4.70 francs per share. Freenet reports a substantial increase in revenue, integration of mobilezone Germany, and growth by internet-tv product waipu.tv, resulting in a 3,6% decrease in EBITda. Sonova expects the passage of financial regulations in 2027 will lead to a surge in corporate profits and the business turning green again

Ryanair : Die Kosten des irischen Billigfliegers steigen. Der Schweizer Hörgerätehersteller Sonova ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 dank der starken Nachfrage nach neuen Modellen operativ gewachsen.

Der Umsatz stieg in Lokalwährungen um 5,9 Prozent, ging in Schweizer Franken aber um 0,2 Prozent auf rund 3,61 Milliarden Franken zurück, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Treiber war vor allem das Großhandelsgeschäft mit neuen, KI-gestützten Hörgeräten. Der um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinn kletterte währungsbereinigt um 17,3 Prozent, in Franken blieb ein Plus von 3,7 Prozent auf 811,2 Millionen Franken. Die Aktionäre sollen an der operativen Stärke teilhaben: Der Verwaltungsrat schlägt eine Rekorddividende von 4,70 Franken je Aktie vor.

Für das neue Geschäftsjahr 2026/27 zeigte sich Sonova optimistisch und stellte ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von fünf bis acht Prozent sowie einen Anstieg des Kern-EBIT um sieben bis zehn Prozent in Aussicht. Ryanair rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einem Anstieg der Stückkosten im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Haupttreiber sind die gestiegenen Treibstoffpreise infolge des Nahostkonflikts: 80 Prozent des Kerosinbedarfs hat die irische Billigfluggesellschaft zwar zu 67 Dollar pro Barrel abgesichert, die verbleibenden 20 Prozent sind jedoch dem aktuellen Preisniveau ausgesetzt. Der Treibstoffkostenblock ist nach Angaben von Finanzvorstand Neil Sorahan um „einige hundert Millionen Euro“ gestiegen. Hinzu kommen höhere Ausgaben für Crew-Gehälter, Flugzeugwartung und EU-Umweltsteuern, die allein um 300 Millionen Euro steigen sollen.

Trotz der Kostenbelastung schloss Ryanair das abgelaufene Geschäftsjahr besser als erwartet ab: Der Nettogewinn lag mit 2,26 Milliarden Euro über der eigenen Zielspanne von 2,13 bis 2,23 Milliarden Euro, der Umsatz stieg um elf Prozent auf 15,5 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr will das Unternehmen noch keine Gewinnprognose abgeben – angesichts der Volatilität an den Treibstoffmärkten und der unklaren Dauer des Nahostkonflikts sei es dafür „viel zu früh“.

Der IT-Dienstleister Nagarro hat im ersten Quartal den Umsatz etwas gesteigert und mehr verdient. Die Prognose für 2026 bestätigte das Management. Der Umsatz legte gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent auf 248,1 Millionen Euro zu, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Freitag in München mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte lag das Wachstum bei 6,5 Prozent.

Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 3,3 Prozent auf 31,2 Millionen Euro. Unter dem Strich erhöhte sich der Gewinn um acht Millionen Euro auf 19,2 Millionen. Der Mobilfunk- und TV-Anbieter Freenet hat im ersten Quartal den Umsatz deutlich gesteigert. Treiber war vor allem die Integration von Mobilezone Deutschland sowie ein Wachstum beim Internet-Fernsehprodukt waipu.tv.

Die Prognose für 2026 bestätigte der Konzern.gelistete Unternehmen am Freitag in Büdelsdorf mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank indessen um 3,6 Prozent auf 122 Millionen Euro. Belastet wurde das Ergebnis durch einen negativen Effekt aufgrund einer Vereinbarung mit einem nicht namentlich genannten Netzbetreiber. Analysten hatten bei beiden Kennziffern weniger auf dem Zettel.

Unter dem Strich verdiente Freenet nach Anteilen Dritter 47,6 Millionen Euro, nach 57,9 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Verlust eines Großkunden belastet das Geschäft des Telekommunikationsanbieters O2 Telefónica. Wie das Unternehmen in München mitteilte, sank der Umsatz im ersten Quartal um 8,6 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis schrumpfte um 8,4 Prozent auf 0,6 Milliarden Euro.

Konkurrent 1&1 hatte sich jahrelang im O2-Handynetz eingemietet, um seinen Kunden auch dort Verbindungen zu ermöglichen, wo 1&1 keine eigenen Antennen hatte. 2024 wechselte 1&1 aber zu Vodafone und buchte bis Ende 2025 rund 12 Millionen Kunden auf dessen Netz um. Dadurch bekam O2 deutlich weniger Geld in die Kasse. Der 1&1-Effekt wird auch in den kommenden Quartalen noch Folgen haben für die O2-Geschäftszahlen. 2027 rechnet die Firma wieder mit steigendem Umsatz.

„Aktuell sind Umsatz und Ergebnis beeinflusst von temporären Effekten aus dem Partnergeschäft“, sagte O2-Finanzchef Mark Rolle. „Diese werden wir in der zweiten Jahreshälfte zunehmend überwinden. “MediaForEurope überrascht mit Betriebsgewinn zum Jahresstart Der italienische Medienkonzern und ProSiebenSat.1-Eigner MediaForEurope hat dank gesenkter Kosten zum Jahresstart im operativen Geschäft überraschend einen Gewinn erzielt. Der Betriebsgewinn habe im ersten Quartal bei 13,6 Millionen Euro gelegen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 50,1 Millionen Euro angefallen war, teilte das Unternehmen mit.

Analysten hatten dagegen mit einem Verlust von 14 Millionen Euro gerechnet. Das Management führte die Ergebnisverbesserung vor allem auf eine deutliche Senkung der Betriebskosten zurück. Unter dem Strich stand zwar weiterhin ein Nettoverlust von 26,1 Millionen Euro. Dieser fiel jedoch deutlich niedriger aus als das Minus von 41,3 Millionen aus dem Vorjahr.

Der Gesamtumsatz stagnierte von Januar bis März bei etwa 1,46 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet MFE mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung und einer höheren operativen Marge. Südzucker rechnet für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2026/27 mit einem deutlich höheren operativen Gewinn als im Vorjahr.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen dürfte in den ersten drei Monaten deutlich über dem Vorjahreswert von 96 Millionen Euro liegen, wie das im SDax notierte Unternehmen überraschend am Mittwoch in Mannheim mitteilte. Die Aktie legte zuletzt um gut drei Prozent zu. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigte Südzucker. Dabei geht das Unternehmen von einem leichten Rückgang des Konzernumsatzes aus.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll zwischen 480 und 680 Millionen Euro herauskommen. Im Vorjahr hatte das Unternehmen Erlöse in Höhe von 8,4 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von 535 Millionen Euro ausgewiesen. Dabei verwiesen die Mannheimer, dass sich die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der aktuellen geopolitischen und weltwirtschaftlichen Situation auf den zukünftigen Geschäftsverlauf des Unternehmens schwer einschätzen lassen. Der vollständige Geschäftsbericht für 2025/26 soll am 21.

Mai veröffentlicht werden. An diesem Tag will der Konzern auch eine detaillierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr geben. Die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump belastet den Gewinn des Sandalenherstellers Birkenstock. Der Überschuss brach in dem Ende März abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal um 22 Prozent auf 82 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Das Betriebsergebnis schrumpfte um ein Prozent auf 198 Millionen Euro, obwohl der Umsatz um acht Prozent und wechselkursbereinigt sogar um 14 Prozent auf 618 Millionen Euro zulegte. Das entsprach einer Marge von 32,1 Prozent. Zur Begründung verwies Birkenstock auf den schwachen Dollarkurs, weshalb US-Umsätze weniger in Euro einbrachten als im Vorjahresquartal, und auf US-Zölle.

Konzernchef Oliver Reichert erklärte, dass das Umsatzwachstum trotzdem im erwarteten Rahmen liege und damit auch widrigen Rahmenbedingungen durch den Konflikt im Nahen Osten und hartnäckigem Inflationsdruck getrotzt habe. Er bestätigte die Erwartung, dass im Geschäftsjahr und auf Dreijahressicht der Umsatz währungsbereinigt um 13 bis 15 Prozent wachsen und die Marge mindestens 30 Prozent erreichen solle.

Weniger Gewinn für Hamburger Hafenkonzern HHLA – Eis und Schnee behinderten Der strenge Winter hat den Betrieb im Hamburger Hafen gelähmt und den Gewinn des Hafenkonzerns HHLA geschmälert. Durch Eis und Schnee sei die Abfertigung an den drei HHLA-Containerterminals in Deutschlands größtem Seehafen zeitweise nur eingeschränkt möglich gewesen, teilte die Hamburger Hafen und Logistik AG am Mittwoch mit. Mit rund 1,37 Millionen Standardcontainern gingen in der Hansestadt im ersten Quartal 6,6 Prozent weniger Boxen über die Kaikanten der HHLA.

Im Bahnbereich führten Streckensperrungen, eingefrorene Weichen und weitere Störungen zu Ausfällen und Verzögerungen. Auch die geopolitischen Spannungen machten sich bemerkbar. Der noch börsennotierte Teilkonzern Hafenlogistik, der das traditionelle HHLA-Immobiliengeschäft ausklammert, musste einen Rückgang des Betriebsergebnisses um 5,5 Prozent auf 27,2 Millionen Euro hinnehmen. Der Umsatz stieg gleichzeitig um 3,6 Prozent auf 441,8 Millionen Euro.

Die HHLA betreibt neben den Terminals am Stammsitz in Hamburg auch Häfen im Ausland, darunter im ukrainischen Odessa. Dort stiegen die Umschlagsmengen im ersten Quartal. Bei den Bahn- und Straßentransporten insgesamt verringerten sich die Mengen, unter anderem auch wegen der schwierigen Witterungsbedingungen. Der VW- und Porsche-Großaktionär Porsche SE hat im ersten Quartal aufgrund sinkender Ergebnisse seiner Kernbeteiligungen weniger Gewinn gemacht.

Das angepasste Konzernergebnis nach Steuern schrumpfte um ein Fünftel auf 400 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Einschließlich der nicht zahlungswirksamen Wertberichtigungen auf VW und Porsche sank der Nettoverlust auf 0,9 Milliarden Euro von 1,1 Milliarden Euro vor Jahresfrist.

„Der Start ins Geschäftsjahr entspricht unseren Erwartungen“, erklärte Vorstandschef Hans Dieter Pötsch. Der europäische Fernsehkonzern RTL Group hat seinen Umsatz im ersten Quartal trotz rückläufiger TV-Werbeerlöse stabil gehalten. Der Gesamtumsatz lag auf dem Niveau des Vorjahresquartals von knapp 1,3 Milliarden Euro, wie die Bertelsmann-Tochter am Mittwoch mitteilte. Während die TV-Werbeerlöse um 6,5 Prozent auf 474 Millionen Euro schrumpften, wuchsen die Digital-Werbeerlöse um 14,6 Prozent auf 118 Millionen Euro.

RTL zufolge schrumpfte der deutsche TV-Werbemarkt im ersten Quartal um 3,5 bis 4,5 Prozent. Quartalsergebnisse gab der Konzern nicht bekannt. RTL bekräftigte allerdings, dass der Betriebsgewinn im Gesamtjahr auf rund 725 Millionen Euro steigen soll. Dazu soll auch das Streaming-Geschäft beitragen, das nach Angaben vom Mittwoch im Auftaktquartal erstmals die Gewinnzone erreichte.

„Alle wichtigen Streaming-Kennzahlen sind gestiegen: vom Umsatz über die Anzahl der zahlenden Abonnenten bis hin zur Nutzungsdauer“, erklärte der neue RTL-Konzernchef Clément Schwebig. „Wir rechnen deshalb für das Gesamtjahr mit einem operativen Streaming-Gewinn zwischen 25 und 50 Millionen Euro. “Merck profitiert von einer guten Nachfrage nach Materialien für die Arzneimittel- und Halbleiterproduktion und hebt seine Jahresziele an.

Der Darmstädter Dax-Konzern erwartet 2026 nun einen Umsatz zwischen 20,4 und 21,4 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes operatives Ergebnis zwischen 5,7 und 6,1 Milliarden Euro. Bislang hatte Merck Erlöse von 20,0 bis 21,1 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 5,5 bis 6,0 Milliarden in Aussicht gestellt. Grund für den Optimismus seien anziehende Geschäfte in der Laborsparte sowie ein robustes Gesundheitsgeschäft, teilte Merck am Mittwoch mit.

Zudem rechnet das Unternehmen in den USA erst ab Mai und damit zwei Monate später als bisher mit Umsatzeinbußen durch Generika-Konkurrenz für sein Multiple-Sklerose-Medikament Mavenclad. Im ersten Quartal verzeichnete Merck ein organisches Umsatzwachstum von 2,9 Prozent. Wegen negativer Wechselkurseffekte sanken die ausgewiesenen Erlöse jedoch um 2,8 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis lag mit 1,5 Milliarden Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums, organisch entsprach dies aber einem Plus von 5,3 Prozent.

Analysten hatten mit einem Ergebnis von 1,46 Milliarden Euro gerechnet. Die Aktie reagierte am Mittwoch stark positiv und lag zwischenzeitlich 9,0 Prozent im Plus. Der Solartechnik-Konzern SMA Solar blickt nach Umsatz- und Ergebniszuwächsen im ersten Quartal zuversichtlicher auf das Gesamtjahr als bisher. Umsatz und Betriebsergebnis dürften das obere Drittel der bisher prognostizierten Bandbreiten erreichen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

SMA hatte Anfang März für 2026 einen Umsatz zwischen 1,475 und 1,675 Milliarden Euro und ein Ebitda zwischen 50 und 180 Millionen Euro in Aussicht gestellt. In den ersten drei Monaten 2026 wuchs der Konzernumsatz um vier Prozent auf 340,9 Millionen Euro. Das Ebitda ohne Sondereffekte stieg um 67 Prozent auf 24,6 Millionen Euro. Das berichtete Ebitda nach Sondereffekten stieg auf 26,1 Millionen Euro.

Der Autovermieter Sixt hat es zum Jahresauftakt knapp in die schwarzen Zahlen geschafft. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen nach Angaben vom Mittwoch im traditionell schwachen Quartal 1,5 Millionen Euro, nach einem Verlust von 12,6 Millionen Euro vor Jahresfrist. Der Umsatz verbesserte sich zugleich um 8,2 Prozent auf 928,9 Millionen Euro. Sixt-Co-Chef Alexander Sixt sagte, das Unternehmen profitiere von seiner Strategie, die Flotte knapp zu halten.

Seine Prognose für das laufende Jahr bestätigte Sixt und rechnet weiter mit Erlösen von 4,45 bis 4,6 Milliarden Euro sowie einer Vorsteuer-Rendite von etwa zehn Prozent. Die weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnungen in den Ballungszentren haben dem Immobilienkonzern Auftrieb gegeben. Die Nettokaltmiete wuchs im ersten Quartal im Jahresvergleich um 3,3 Prozent auf 237,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Die Miete pro Quadratmeter auf vergleichbarer Fläche stieg von 6,90 Euro pro Quadratmeter auf 7,15 Euro.

Die Leerstandsquote lag bei 2,4 Prozent. Die für das Unternehmen wesentliche Ergebniskennziffer AFFO ging jedoch um 5,9 Prozent auf 58,6 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen begründete dies mit Investitionen im Gesamtjahr. Im laufenden Jahr peilt der Konzern weiterhin hier ein Ergebnis von 220 bis 240 Millionen Euro an – das wäre ein neuer Rekord.

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat sein Quartalsergebnis zum Jahresauftakt dank Kostensenkungen verbessert. Nach einem Betriebsverlust von sechs Millionen Euro vor Jahresfrist schrieb das SDax-Unternehmen nun einen Betriebsgewinn von 44 Millionen Euro, wie die Tochter des italienischen Medienkonzerns MFE am Mittwoch in Unterföhring bei München mitteilte. Die Verbesserung fiel auch deswegen so deutlich aus, weil im Vorjahresquartal der Verkauf des Vergleichsportals Verivox zu einer Ergebnisbelastung von 34 Millionen Euro geführt hatte. In laufenden Jahr erwartet ProSiebenSat.1 unverändert einen deutlichen Ergebnisanstieg.

Schwache Nachfrage drückt Brenntag-Ergebnis – Iran-Krieg stützt Margen Die weltweiten Lieferketten-Probleme infolge des Nahost-Kriegs geben dem Chemikalienhändler Brenntag Auftrieb. Zwar sei die Nachfrage zu Jahresbeginn verhalten gewesen, teilte das Essener Dax-Unternehmen am Mittwoch mit. Die Sperrung der Straße von Hormus habe ab Mitte März jedoch zu Engpässen und steigenden Preisen auf den Chemikalienmärkten geführt. Dadurch habe sich die Bruttomarge um 0,9 Prozentpunkte auf 25,9 Prozent verbessert, da Kunden angesichts der Unsicherheiten mehr Wert auf Liefersicherheit als auf den Preis legten.

Dennoch bekam der Konzern im ersten Quartal die insgesamt schwache Konjunktur zu spüren. Der Umsatz sank um gut fünf Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis ging um mehr als acht Prozent auf 306 Millionen zurück. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Brenntag seine Prognose.

Das Management rechnet weiterhin mit einem operativen Ergebnis zwischen 1,15 Milliarden und 1,35 Milliarden Euro. Der Ausblick basiere auf der soliden Entwicklung seit Jahresbeginn und der jüngsten positiven Preisentwicklung. Das Unternehmen kündigte zudem für den 12. November einen Kapitalmarkttag an, auf dem ein Strategie-Update präsentiert werden soll.

Der Schweizer Versicherer Zurich Insurance Group bleibt zum Jahresauftakt auf Wachstumskurs. Im Kerngeschäft Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Bruttoprämieneinnahmen von Januar bis März gegenüber dem Vorjahr auf vergleichbarer Basis um acht Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch in Zürich mitteilte. In der Lebensversicherung sanken die Neugeschäftsprämien auf vergleichbarer Basis jedoch um 15 Prozent auf 4,71 Milliarden Dollar. Die Solvenzquote gemäß Swiss Solvency Test lag Ende März bei 265 Prozent.

Analysten hatten einer firmeneigenen Umfrage zufolge mit 262 Prozent gerechnet. Konzerngewinnzahlen werden für das erste und dritte Quartal nicht bekanntgegeben. Deutschlands größter Versicherungskonzern Allianz hat zu Jahresauftakt so viel Gewinn erwirtschaftet wie nie zuvor in einem Quartal. Das operative Ergebnis legte nach Angaben vom Mittwoch um 6,6 Prozent auf einen Rekordwert von 4,52 Milliarden Euro zu.

Vom Unternehmen befragte Analysten hatten mit lediglich 4,36 Milliarden Euro gerechnet. Das gesamte Geschäftsvolumen verbesserte sich um 3,5 Prozent auf 53 Milliarden Euro.

„Wir haben an die Dynamik eines hervorragenden Jahres 2025 angeknüpft“, sagte Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre. Siemens ist im zweiten Quartal im operativen Geschäft hinter den Erwartungen zurückgeblieben, hält an seinen Zielen für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 jedoch fest. Der Auftragseingang schnellte von Januar bis März auf vergleichbarer Basis um 18 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro, wie der Münchener Technologiekonzern am Mittwoch mitteilte.

Der Umsatz wuchs währungsbereinigt nur um sechs Prozent auf 19,8 Milliarden Euro, während Analysten im Schnitt mit 20,1 Milliarden gerechnet hatten. Wegen der Dollar-Schwäche stagnierte der Umsatz in Euro. Das Ergebnis aus dem Industriegeschäft lag mit 2,97 Milliarden Euro acht Prozent unter Vorjahr; weil Siemens im Vorjahr einen Gewinn von rund 300 Millionen Euro aus dem Verkauf einer Sparte verbucht hatte. Die Zug-Sparte Mobility und die Medizintechnik-Tochter Siemens Healthineers seien durch die US-Zölle belastet worden, hieß es in der Mitteilung.

Der Energiekonzern RWE hat zum Jahresauftakt deutliche Gewinnzuwächse eingefahren.

„Ein wesentlicher Grund waren die gegenüber dem Vorjahr verbesserten Windverhältnisse in Europa“, teilte der Konzern am Mittwoch mit, der erneuerbare Energien ausbaut und dabei auch auf Windkraft setzt. Zur Ergebnissteigerung habe auch beigetragen, dass RWE seit Ende März 2025 neue Windkraftanlagen, Solarparks und Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 2,3 Gigawatt in Betrieb genommen habe. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg auf 1,6 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Analysten hatten nach einer von RWE vorgelegten Umfrage im Mittel auch rund 1,6 Milliarden Euro erwartet. Allein im Bereich Offshore Wind legte der bereinigte operative Gewinn von 380 Millionen Euro vor Jahresfrist auf 570 Millionen Euro zu. Das bereinigte Nettoergebnis erreichte im Konzern rund 600 Millionen Euro.

„Nach einem guten Start ins Jahr bekräftigen wir unsere Ergebnisprognose“, sagte Finanzchef Michael Müller: „Unser Portfolioausbau macht große Fortschritte, allen voran unsere großen Offshore-Wind-Projekte. “ Für 2026 peilt RWE einen bereinigten operativen Gewinn zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro an. Das bereinigte Nettoergebnis soll zwischen 1,55 und 2,05 Milliarden Euro liegen. Der Konzern will unter anderem von der Inbetriebnahme neuer Wind- und Solarparks und Batteriespeicher profitieren.

Der Energiekonzern Eon ist mit Zuwächsen ins Jahr gestartet. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte im ersten Quartal um zwei Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zu, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Der bereinigte Konzernüberschuss kletterte sogar um sieben Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Eon liege damit auf Kurs, die Ziele für das Gesamtjahr trotz eines herausfordernden Marktumfelds zu erreichen.

Eon investierte im ersten Quartal 2026 insgesamt 1,4 Milliarden Euro, hieß es weiter.

„Wir sind mit Tempo ins Jahr 2026 gestartet“, bilanzierte Finanzchefin Nadia Jakobi. „Wir bauen die Energieinfrastruktur Europas entschlossen weiter aus und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. “ Der Konzern erwartet im laufenden Jahr weiter ein bereinigtes Ebitda von 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Euro. Der größte europäische Betreiber von Energienetzen hatte angekündigt, von 2026 bis 2030 insgesamt 48 Milliarden Euro investieren zu wollen.

Rund 40 Milliarden davon sollen auf das Netzgeschäft entfallen. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau und der Modernisierung der Netze, um sie fit für die Einspeisung erneuerbarer Energien und den enormen Energiehunger neuer Rechenzentren zu machen. Tui sieht sich gut gewappnet für herausforderndes Sommergeschäft Der Reisekonzern Tui hat im zweiten Quartal des bis September laufenden Geschäftsjahres trotz Belastungen des Irankrieges den Verlust gedrückt.

Von Januar bis März verbesserte der MDax-Konzern das bereinigte Betriebsergebnis um 19 Millionen Euro oder rund neun Prozent auf einen Fehlbetrag von 188 Millionen Euro. Tui bekräftigte die im April gesenkte Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr – statt bis zu zehn Prozent Wachstum erwartet der Konzern das operative Ergebnis maximal auf Vorjahresniveau von 1,4 Milliarden Euro oder einen Rückgang auf bis zu 1,1 Milliarden Euro.

Gestützt auf die optimistischeren Prognosen der US-Tochter T-Mobile hat die Deutsche Telekom ihre Jahresziele leicht angehoben. Im abgelaufenen Quartal übertraf der Bonner Konzern die Markterwartungen dank einer robusten Nachfrage geringfügig.

„Weitgehend unbeeindruckt von den Ereignissen rund um den Globus läuft unser Geschäft stabil“, sagte der Vorstandsvorsitzende Tim Höttges am Mittwoch. Die Telekom steigerte ihren Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres um 4,7 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro und den bereinigten operativen Gewinn um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr peilt sie ein Betriebsergebnis von 47,5 statt 47,4 Milliarden Euro an.

Salzgitter schafft den Sprung zurück in die schwarzen Zahlen Der Stahlkonzern Salzgitter hat dank eines hohen Gewinnbeitrags seiner Beteiligung am Kupferproduzenten Aurubis wieder den Sprung in die schwarzen Zahlen geschafft. Das Nachsteuerergebnis lag bei 81,9 Millionen Euro nach einem Verlust von 34,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Vorläufige Zahlen hatte Salzgitter schon am 21. April bekanntgegeben.

An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Salzgitter-Aktie legte um rund sechs Prozent zu. Maßgeblich für den Gewinnsprung war der Anteil an Aurubis, der 147 Millionen Euro zum Ergebnis beisteuerte, fast dreimal so viel wie vor einem Jahr. Salzgitter profitierte dabei vor allem von positiven Bewertungseffekten durch gestiegene Metallpreise. Bestimmen Sie das Handelsblatt bei Google als Ihre wichtige Nachrichtenquelle.

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