Genussmesse Enjoy! am Donauufer: Konzept floppte mit breitem Angebot

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Genussmesse Enjoy! am Donauufer: Konzept floppte mit breitem Angebot
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Die neue Genussmesse Enjoy! am Donauufer scheiterte mit ihrem breiten Angebot, das von Kleidung über Küchengeräte bis hin zu Spirituosen reichte. Weder Aussteller noch Besucher zeigten sich zufrieden. Kritik gab es am Konzept, der Vielfalt und der Distanz der Foodtrucks.

Von Klamotten bis zu Schnäpsen: So richtig zünden wollte das Konzept der neuen Genussmesse am Donauufer mit seinem sehr breiten Angebot nicht.Von allem ein bisschen, und draußen vor dem Edwin-Scharff-Haus noch ein paar Foodtrucks – so richtig glücklich wurde vermutlich niemand bei diesem Versuch, mit der dreitägigen Enjoy! eine neue Genussmesse zu etablieren.

Weder die Ausstellerinnen und Aussteller noch die Eintritt zahlenden Gäste. Der Zuspruch hielt sich über weite Strecken in überschaubaren Grenzen, die Angebote waren extrem breit gefächert und reichten von selbst bedruckten Klamotten und vom Küchengerät, welches das Kochen abnimmt, bis hin zur Promotion für eine Eventlocation in der Gegend. An den meisten Ständen aber durfte tatsächlich probiert werden, von Bier über Wein bis hin zu Spirituosen diverser Manufakturen: Rum, Liköre, Brände, Whiskey, Gin bilden aber wiederum ihre eigenen Welten und waren dann halt doch nur in jeweils enger Spanne vertreten.Immerhin war es wegen des schütteren Besuchs so schnell möglich, an den Ständen einen Plausch zu beginnen, bei dem dann rasch Kritik am Veranstaltungskonzept laut wurde. Wein inmitten von Hochprozentigem funktioniere nicht. Wie überhaupt Messen für Hochprozentiges weit weniger Zuspruch erhalten würden als reine Weinmessen, wo dann die volle Breite der vergorenen Traubensäfte verkostet und verglichen werden kann, was der Geschmacksbildung förderlich ist. Als negativ wurde ferner die Distanz zwischen den Trucks und der eigentlichen Messe angemerkt, die vor und im Großen Saal des Edwin-Scharff-Hauses angesiedelt war: „Viele da draußen wissen wahrscheinlich gar nicht, dass wir hier sind“, meinte eine Promoterin.Unter den Trucks waren die üblichen Verdächtigten, die größtenteils eben noch beim Streetfood-Festival am Münsterplatz zu finden waren. Ist eh eine Glaubenssache. Gulasch mit Spätzle für 16 Euro, Currywurst mit Pommes für neun, Hamburger in der Regel ab zehn. In der Gastronomie kaum teurer, dafür aber kein Wegwerfbesteck und Essen im Sitzen und Warmen, zudem mit Service. Essen im Laufen muss man schon arg mögen, um es gut zu finden. Und hier und da mal probieren, das ging natürlich in diesem Teil der Messe nicht.- auch wenn die Enjoy! damit wirbt, die erste zu sein. Die Brobiera war im März – im Gegensatz zur Enjoy! - ausgesprochen gut besucht. Die Besucherinnen und Besucher drängten sich an den Ständen. Und auch das Angebot war deutlich stimmiger.

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